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  1. Hier Artikel aus dem theguardian https://www.theguardian.com/society/2017/sep/21/pills-prescribed-for-alcoholism-might-not-work-study-finds und hier die maschinelle Übersetzung uebersetzung ------------------------- Es gibt keine magische Pille, zum des Alkoholismus, entsprechend einer wissenschaftlichen Zusammenfassung des Beweises von fünf Drogen zu kurieren, die von den Doktoren vorgeschrieben werden. Keine der fünf Drogen hat einen Körper der zuverlässigen Beweise hinter ihm, sagen die Wissenschaftler, obwohl eins der Drogen, nalmefene, für Gebrauch im NHS durch Nizza, das nationale Institut für Gesundheit und Obacht hervorragende Leistung genehmigt worden ist. Ein weiteres, Baclofen, hat vor allem in Frankreich für Aufregung gesorgt, wurde aber mit Todesfällen in Verbindung gebracht. Die Pillen wurden für Menschen entwickelt, die nicht ganz aufhören zu trinken und ihnen helfen sollen, ihren Körper zu schonen, um den Schaden, den sie ihrem Körper zufügen, zu verringern. Aber bestenfalls, sagt die Studie in der Zeitschrift Sucht, die Pillen hatten einen niedrigen oder mittleren Effekt auf die Menge der Menschen trinkten. Die Wissenschaftler untersuchten 32 randomisierte randomisierte kontrollierte Doppelblindstudien mit 6.036 Patienten, die zwischen 1994 und 2015 veröffentlicht wurden. Keiner von ihnen zeigte eine Verbesserung der Gesundheit der Einnahme der Pillen, weil sie nur die Verringerung der Menge an Alkohol getrunken jeden Tag gemessen. Die Forscher untersuchten die Studien an Nalmefen, Naltrexon, Acamprosat, Baclofen und Topimarat gegen Placebos. So viele Menschen verließen die Studien, dass 26 der 32 Studien - 81% von ihnen - unklare oder unvollständige Ergebnisdaten hatten. Dr. Clément Palpacuer, der leitende Autor von Inserm, dem französischen Nationalinstitut für Gesundheit und medizinische Forschung, sagte:"Obwohl unser Bericht auf allen verfügbaren Daten in der Öffentlichkeit basiert, fanden wir keine eindeutigen Beweise für den Nutzen der Verwendung dieser Medikamente zur Kontrolle des Alkoholkonsums. Das bedeutet nicht, dass die Medikamente nicht wirksam sind; es bedeutet, dass wir noch nicht wissen, ob sie wirksam sind. Um das zu wissen, brauchen wir bessere Studien. Die Forscher müssen der Politik dringend beweisen, welche dieser Medikamente wirksam in eine wirkliche Strategie zur Schadensbegrenzung umgesetzt werden können." Bedenken wurden bereits wegen der Drogen geäußert. Der erste in Europa zugelassene Opioidantagonist war Nalmefen, ein Opioidantagonist, der den Drang zum Alkoholkonsum auslöst. Kritiker wiesen jedoch darauf hin, dass die Studien nicht bewiesen hätten, dass sie den Schaden, den Alkoholiker an sich selbst angerichtet hätten, gemindert hätten. Diese Droge wurde später für den Gebrauch im NHS durch Nizza indossiert, aber gegen Proteste. Im August letzten Jahres sagte eine Überprüfung der Studienbeweise, die von der Universität Stirling auch in der Sucht geführt wurden, dass "der Nachweis für die Wirksamkeit von Nalmefen bei der Verringerung des Alkoholkonsums bei Personen mit Alkoholabhängigkeit bestenfalls bescheiden und von ungewisser Bedeutung für den einzelnen Patienten ist". Dies führte zu einem Dilemma für Allgemeinmediziner und Kommissare, wo Nalmefene stark gefördert wurde ". Baclofen ist umstrittener. Das Medikament hat eine vorläufige Zulassung in Frankreich erhalten, bis die Ergebnisse weiterer Studien vorliegen, da es derzeit weit verbreitet ist. Doch eine niederländische Studie im letzten Jahr sagte, dass es nicht besser als Beratung funktionieren könnte, und es gab Berichte über Todesfälle. Baclofen startete in Frankreich, nachdem der Kardiologe Olivier Ameisen ein Buch mit dem Titel The Last Drink geschrieben hatte, in dem er beschreibt, wie er sich selbst mit der Droge behandelt und seine Sucht geheilt hatte. Aber die Droge wird an Alkoholiker in großen Dosen gegeben und es gibt Nebenwirkungen, die schwerwiegend sein können. Einer der Autoren der neuen Studie, Florian Naudet von Inserm und der Universität Rennes, sagte, dass es Zeiger, obwohl nicht abschließende Beweise, zu den Gefahren gab. Eine neue Studie warf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Baclofen, mit mehr Todesfällen auf, die in der behandelten Gruppe beobachtet wurden (7 von 162), verglichen mit der Placebogruppe (3 von 158),"sagte er in einer eMail. Eine anschließende Studie der französischen Arzneimittelsicherheitsbehörde wies darauf hin, dass diese Gefahr besteht. Insbesondere das Risiko von Vergiftung, Epilepsie und unerklärtem Tod [auf der Sterbeurkunde] steigt mit der Dosierung von Baclofen ", sagte er. -------------------------------- Also, man sollte wirklich nachdenklich werden, ob Baclofen hilft. Ich glaube da schon lange nicht mehr dran!
  2. So wie immer, Klasse bericht ueber "geheilt" zu sein, aber keine zeitangaben wie lange man schon trocken ist. Aber typisch fuer das medikament, kurzzeit wirkung moeglich, aber langzeit wirkung keine.
  3. So wie immer, Klasse bericht ueber "geheilt" zu sein, aber keine zeitangaben wie lange man schon trocken ist. Aber typisch fuer das medikament, kurzzeit wirkung moeglich, aber langzeit wirkung keine.
  4. Danke Stefan fuer deinen Beitrag, Wie lange bist du nun schon in dieser gluecklichen situation dank Baclofen? Viele Fruesse fets
  5. sehr gutes video, mit deutschem untertitel. kurz buendig und so ist es wohl auch.
  6. Hallo angelina, AA ist keine verdummung, denke ich nicht gesagt zu haben, es sollte sicherlich weiterhin fuer Menschen die erkennen ein Alkohol problem zu haben, der erste anlaufstelle sein. Ich selbst war 7 Jahre "sauber" durch AA, dafuer bin ich auch dankbar! Baclofen gibt einem halt dir vorstellung, eine Pille einzuwerfen und alles wird gut. Das dem nun nicht so ist, ist ja auch reichlich bewiesen. Es hilft wohl ein paar, die abstinez zu erreichen, aber danach kommt wieder das drama. Baclofen erreicht leider nur einen greringen pozentsatz, das sie ihr gewueschtes leben fuehren koennen. du musst wohl selbst finden, was dir helfen kann. Cannabis, ist eine droge, aber damit koennte ich leben, ist aber illegal. und somit habe ich schwierigkeiten damit zu leben. Alkohol ist eine droge die legal ist. Baclofen ist ein Medikament, was verschreibungspflichtig ist und wie gesagt, nicht wirklich DAS mittel ist fuer alle Alkoholiker. Gefuehlsmaessig nach meiner erfahrung, scheint baclofen auch mental den leuten in den kopf zu steigen. Fuer was auch immer du dich entscheidest wirst, ich wuensche dir deine persoehnliche freiheit. Gruesse fets
  7. Eben gefunden, ganz guter Bericht: Sechs Jahre ist es her, da lag Dominik Forster nur noch sabbernd in seiner vollgekackten und verschimmelten Wohnung rum, so paranoid, dass er sich sicher war, unter seiner Haut befänden sich Käfer. Stundenlang versuchte er, sich diese herauszupulen, mit einer Nagelschere, einem Nagelknipser und einem Feuerzeug. "Ich konnte nicht mehr lesen oder schreiben und damit auch den Hartz-IV-Antrag nicht ausfüllen. Aber ich war glücklich", erzählt er. Fünf Gramm Speed, ein Gramm Koks und ein Gramm Crystal Meth nahm er damals täglich. Dazu unzählige Joints und mehrere Packungen Kippen. Forster erzählt, wie er sich auf der Tanzfläche eines Clubs fette Schleimpfropfen aus dem Hals zog, "sonst wäre ich erstickt", wie seine Haut grüngelb wurde und seine Zunge und Lippen offene Risse bekamen. Trotzdem sagt der heute 27-Jährige: "Es gibt für jeden Menschen die perfekte Droge." Und hier gehts weiter Auch als Audiodatei vorhanden, lohnt sich es zu lesen oder zu hoeren. Ist ja auch im grunde egal welche Droge man nimmt. Denn im grunde hat er recht, so oder so. Gutes lesen wuensch!
  8. Hola, lange nichts geschrieben, aber ich lebe noch Es ist einfach wieder mal zu viel arbeit, alles im lot zu halten. Denke, es ist aber auch nicht schlimm, das ich hier ein wenig zurueck stehe, da der anspruch auf offene gespraeche mommentan offenbar nicht so gewuenscht sind. wie auch immer, ich werde sicherlich hier weiter posten, solange ich mit meiner "krankheit" auseinander setze. es gibt schon einiges zu erzaehlen, wie angebote von anderen foren besitzern, diese domain hier zu kaufen, oder wie heute abend den antrieb zu sehen in einem anderen forum, wie menschen denken. Aber, ich muss weiterhin sehen, das meine eigene fam. ok ist. aber ich versuche. Sollte dich selbst aber nicht davon abhalten, hier deine eigene lage zu erzaehlen. und wie immer, koennte es andere helfen, wege aus ihrer situation zu finden. sachlage waere halt,das du dir selbst eingestehst alkohol abhaengig zu sein und einen ausweg suchst. und ich laube weiterhin, das verschiedene ideen, jemand weiter bringen koennten. later more!
  9. Tag 17: 20.2.16 Gewicht 88,7 Kg - Alk 0 Tag 18: 21.2.16 Gewicht 88,5 Kg - Alk 0 Tag 19: 22.2.16 Gewicht 88,5 Kg - Alk 0 Tag 20: 23.2.16 Gewicht 88 Kg - Alk 0 Tag 21: 24.2.16 Gewicht 88 Kg - Alk 0 Wie erwaehnt, mache ich nun mehr als vorher und es scheint auch so, das dinge sich positive entwickeln. Mein Auftreten, ist sicherlich besser als vorher und mein Selbstbewusstsein, ist wieder fast so.....als, mit 4 Dosen Bier im Bauch.... Das was wieder so klasse ist, das man nun jederzeit ansprechbar und erreichbar ist. Damit meine ich, wenn ich trinke, habe ich mommente, wo ich keinen sehen moechte, oder selbst nicht wegfahren will, da ich ja schon weiss das ich zuviel getrunken habe. Dieses jederzeit bereit sein Gefühl, sehr positiv. Was mich die letzten tage doch ein wenig plagte sind Kopfschmerzen. Denke Sonntag, war der schlimmste tag. Aufgestanden mit einer Birne wo ich dachte, ich haette abends sehr viel Alkohol getrunken. Musste dann nachmittags Kopfschmerztabeletten nehmen. Aber das habe ich nu mehrere Tage, nun nicht so stark, aber öfters das Gefühl, den Kopf nicht ganz frei zu haben.
  10. Tag 16: 19.2.16 Gewicht 88,7 Kg - Alk 0 Alles im Grünen bereich, ausser, das ich noch an den Finger Nägel nage. Der der mich kennt, weiss das ich bei Baclofen damit automatisch aufgehört hatte. Was bei einem längeren Fall beim Fasten auch eintritt, aber hier diesmal nicht.
  11. Tag 15: 18.2.16 Gewicht 88,6 Kg - Alk 0 Das Gewicht scheint sich nun einzupendeln, anstatt runter zu gehen. ist aber wohl das wenigere übel. Halber Monat rum.
  12. Dazu fand ich diesen Artikel: Alkoholsucht ist eine Krankheit. Wirklich? Evolutionsforscher meinen, der Hang zur Flasche sei uns in die Wiege gelegt. Ein US-Psychologe dagegen behauptet, Sucht sei eine Folge von Willensschwäche. Der Ansatz sorgt in der Therapeutenszene für Unruhe. Die Sucht kommt Glas für Glas: Erst probiert man nur. Hin und wieder ein Gläschen, das tut gut. Dann nimmt man mehr und mehr. Das Gehirn verändert sich. Das Verlangen wird immer stärker. Bis irgendwann der Punkt kommt, an dem der innere Schweinehund, der nach der Droge schreit, so mächtig geworden ist, dass man nicht mehr gegen ihn ankommt - auch bei der größten Willensanstrengung nicht. Mindestens 1,5 Millionen Deutsche hängen an der Flasche, schätzt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Über eines sind sich Mediziner einig: Bei den Betroffenen handelt es sich um Menschen mit einer echten Erkrankung, weshalb sie auch von Alkoholkranken sprechen. Die Idee, dass Sucht eine Krankheit ist, geht auf den New Yorker Arzt William Duncan Silkworth (1873 bis 1951) zurück. Als einer der Ersten verglich Silkworth den schweren Alkoholismus mit einer Allergie, bei der die Patienten automatisch, weil körperlich bedingt, die Kontrolle verlieren. Die breite Bevölkerung aber nimmt von dem wissenschaftlichen Modell der Suchtentstehung nicht immer Notiz: Wie eine Auswertung der Universität Greifswald von 321 internationalen, repräsentativen Umfragen gezeigt hat, ist eine große Minderheit und in etlichen Fällen sogar die Mehrheit der Auffassung, Alkoholiker seien selbst für ihr Schicksal verantwortlich, ihnen mangele es an Willenskraft. Genau so sieht es auch Gene Heyman. Seit geraumer Zeit rüttelt der US-Psychologe von der Harvard Medical School an der gängigen Definition von Alkoholismus und sorgt mit einer provokanten These für Unruhe in der Therapeutenszene: Für Heyman ist Sucht keine Krankheit sondern vielmehr eine Störung der Willensentscheidung. "Es ist unmöglich, Sucht zu verstehen, ohne zu verstehen, wie wir Entscheidungen treffen", schreibt er in seinem Buch "Addiction: A disorder of choice". Seiner Meinung nach ist es auch falsch, Alkoholiker als Kranke zu behandeln. Auf keinen Fall möchte der Psychologe zurück zur moralischen Verurteilung und Stigmatisierung von Drogenabhängigen. Aber er versucht zu belegen, dass man Sucht, anders als echte psychische Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depressionen, in den Griff bekommen kann: Indem man die Abhängigen motiviert, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert Selbst die körperliche Abhängigkeit, die den Entzug so schwer macht - manchmal zu schwer, wie Heyman einräumt - lässt der Psychologe nicht gelten. Die meisten Wissenschaftler aber sehen es als erwiesen an: Drogen verändern das Gehirn. Sie steigern die Wirksamkeit von Dopamin, jenem Botenstoff, der uns ein Gefühl der Belohnung verschafft. Deshalb sorgen Drogen unmittelbar für Lustbefriedigung. Heyman aber hält dagegen: Zwar mache Dopamin den Unterschied zwischen Lust und Unlust aus, nicht aber den zwischen Sucht und Nichtsucht. Große epidemiologische Studien hätten gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Abhängigen irgendwann von Alkohol oder Drogen loskomme - und zwar aus eigener Kraft. Heymans Argumentation stößt jedoch auf Kritik. Wie jener von Falk Kiefer, Professor für Suchtforschung und stellvertretender ärztlicher Direktor am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Die von Heyman angeführten Selbstheilungsraten bezeichnet er als Illusion, weil die Statistiken spätere Rückfälle nur ungenau bis gar nicht abbildeten. Für Kiefer ist es wesentlich, dass die Sucht einem Kranken gar keine richtige Wahl mehr lässt, weil dessen Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist, verschoben in Richtung Weitertrinken. Heyman sei auf dem richtigen Weg, sagt Kiefer. "Nur verkennt er, dass die Voraussetzung für jede Entscheidung subjektiv wahrgenommene, nicht objektive Handlungsalternativen sind." Genau diese Frage aber ist von gewaltiger Bedeutung in der Therapie. Das Gros der Experten geht derzeit davon aus, dass es sinnlos ist, einen Alkoholkranken oder Drogenabhängigen mit Vorwürfen zu überschütten. Folgt man allerdings Heyman, dann ist der Abhängige sehr wohl für Argumente zugänglich. Er brauche lediglich eine lohnendere Lebensperspektive, sagt Heyman. Medikamente als Entscheidungshilfen Der Psychologe beruft sich dabei auf seine eigenen Beobachtungsstudien bei langjährigen Süchtigen, die es irgendwann schafften, dem Teufelskreis zu entrinnen. Ausschlaggebend war etwa eine neue Liebe oder ein Kind. Auch Disulfiram, das als Entwöhnungsmittel eingesetzt wird, weil es den Alkoholstoffwechsel lahmlegt und bei jedem Schluck Vergiftungserscheinungen auslöst, sei nichts anderes, so Heyman, als eine Entscheidungshilfe gegen die Sucht: indem der Belohnungsanreiz gemindert und dem Abhängigen die Entscheidung für den Alkohol verdorben wird. Was Heyman allerdings nicht berücksichtigt: Der Hang zur Flasche könnte uns schlicht von der Natur mitgegeben worden sein und wurzelt womöglich in unserer Stammesgeschichte. So sind nicht nur Menschen anfällig für Alkoholsucht. Affen trinken ebenfalls. Beispiel: Makaken. Im Labor entscheiden sie sich immer für gesüßten Alkohol statt für gesüßtes Wasser, wenn man sie vor die Wahl stellt. Die Primaten bechern dann ungefähr so wie wir Menschen: ein bis drei Drinks, verteilt über eine Stunde. Der Blutalkoholpegel steigt auf 0,5 bis 0,8 Promille. 15 bis 20 Prozent der Affen schlucken mehr, als ihnen guttut, mit den bekannten Ausfallerscheinungen. Und nur ein Zehntel bleibt abstinent - wie beim Menschen. Ist die Bar für die Makaken nur eine Stunde am Tag geöffnet, benehmen sie sich wie Jugendliche beim Komasaufen. Einige Forscher glauben zudem, dass das Verlangen nach Alkohol ein genetisches Relikt aus grauer Vorzeit sein könnte: Manche Menschen leiden unter einem zu niedrigen Serotoninspiegel im Gehirn. Untersuchungen belegen, dass Betroffene Alkoholprobleme schon in der Jugend entwickeln. Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff, der den Sexualtrieb steuert und Schlaf, Appetit und Stimmungen beeinflusst. Niedriger Serotoninpegel, mehr Alkoholkonsum? Aus evolutionärer Sicht hat eine verringerte Serotoninkonzentration jedoch Vorteile: So wurde bei Rhesusaffen beobachtet, dass solche Tiere aggressiver und spontaner auftreten als Artgenossen mit normalen Serotoninwerten. Sie verlassen die Gruppe früher, um sich einen Sexualpartner zu suchen, und gehen oft höhere Risiken ein, um ihn zu gewinnen. Zwar sterben die Affen mit Serotoninmangel früher als die anderen, leben dafür aber kurz und intensiv und haben schon in jungen Jahren mehr Nachkommen. "In Zeiten von Ressourcenknappheit und Konkurrenzkampf boten solche genetisch bedingten Persönlichkeitsmerkmale einen selektiven Vorteil", erklärt Andreas Gerloff von der University of California in Los Angeles. "In der heutigen Zeit des Nahrungsüberfluss führen sie jedoch zu einem überhöhten Alkoholkonsum." Allerdings habe nicht jeder mit einer verringerten Serotoninproduktion automatisch Alkoholprobleme. Eine Reihe weiterer Botenstoffe spiele dabei eine Rolle, betont der Experte. Nicht zuletzt entstehe die Sucht aus einem Zusammenspiel verschiedener Mechanismen, sagt Gerloff: die Gier nach Anerkennung etwa und das Gefühl der eigenen Überlegenheit, das Alkohol fälschlicherweise vermittle. Sollte der Hang zur Flasche so tief in unserer Stammesgeschichte und Psyche verankert sein, wie die Evolutionsbiologen glauben, dann ist das, was dem Alkoholismus zugrunde liegt, weder eine klassische Krankheit noch eine Willensschwäche, sondern eine sozio-genetische Konstante. In diese Richtung deuten auch die Kokain-Experimente des US-Pharmakologen Michael Nader an der Wake Forest University, die zeigten: Rangniedrigere Affen greifen schneller und öfter zu Drogen, vertragen sie aber schlechter und können ihrer Zerstörungskraft weniger entgegensetzen als ranghöhere. Seit Jahrzehnten belegen sozialpsychologische Forschungen, dass das Sich-vergleichen mit anderen, das Sich-messen in der Gesellschaft genauso eine menschliche Eigenschaft ist. Und wie soll man es behandeln, wenn dieser Vergleich für einen selbst schlecht ausfällt? Darauf haben die Therapeuten noch nicht wirklich eine Antwort gefunden. hier der Artikel
  13. Ist die Alkoholsucht eine frage des eigenes willens?
  14. Tag 14: 15.2.16 Gewicht 88 Kg - Alk 0 Tag 15: 16.2.16 Gewicht 89 Kg - Alk 0 Tag 16: 17.2.16 Gewicht 89 Kg - Alk 0 Wie die Zeit verfliegt! Ich geniesse gerade die sauber zeit, ehrlich, ich habe mommentan absolut kein verlangen auf ein Bier. Denke aber das steckt irgendwie im Kopf, worueber ich nicht unfroh bin. Erst dachte ich, nach dem Fasten "kontrolliert" zu trinken. Aber ich habe gerade auch keinen bock auf ein rauschmittel. Ich arbeite viel und plane und das ganze macht auch noch freude. Vielleicht liegt es auch daran, das ich mich NICHT festlegte, das ich nun NIE WIEDER trinke. Ich weiss aber, ich könnte mich nun nicht hinsetzen, und nur ein Bier aus gesellschaft mit jemanden trinken. Entweder ich trinke, so das ich mich "berausche" oder gar nichts. Ein mittelding sehe ich gerade nicht...ich suche es auch gerade nicht.
  15. Tag 13: 14.2.16 Gewicht 88 Kg - Alk 0 Geschafft- Frau strahlt! Nun nur noch alles geordnet einräumen...sieht aber alles gut aus, vielleicht schaff ich es noch, mal richtig ordendlich zu werden =) Alkohol oder Gedanken an einen Joint waren nicht vorhanden. Freue mich gerade sauber zu sein und alles recht unbeschwert entgegegen zu sehen. Fuehle mich recht gut.