Hallo bin auch neu hier

Hier darf man sich vorstellen, was immer ein guter ausgangspunkt ist, um anderen Mitgliedern zu zeigen, inwieweit man von der Alkoholsucht selbst betroffen ist.

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon WarzoEcht » 8. Feb 2012, 13:46

Ich denke, bis es so weit kommt, dass in der Speiseröhre die Krampfadern platzen und man im Bett verblutet, gibt es vorher noch eine Menge vergleichsweise harmloser Warnzeichen. Deswegen muss man sich nicht unbedingt sofort im Friedwald einen Asche-Baum reservieren, sondern darf ruhig mal abends seinen Roten genießen. Nur, fürchte ich, sind die meisten hier, weil es gerade nicht mehr so gemütlich ist. Die inneren Blutungen sind übrigens eine häufige tödliche Alkoholfolge, sagte mir eine Ärztin.

Ich finde es unheimlich wichtig, zwecks Vorsorge öfter mal zum Arzt zu gehen. Sind die Leberwerte in Kombination betrachtet charakteristisch erhöht und zeigt die Leber im Ultraschall eine bestimmte Abrundung, dann reicht das schon. Dann wird ein guter Arzt sofort und ohne jede Beschönigung Alarm schlagen. Anfang 50 haben mich zwei Ärzte derselben Praxis am Wohnort auf das krasseste gewarnt, vor Bauchwassersucht und vor den besagten Krampfadern.

Ich kenne rund ein Dutzend Fälle, bei denen sich Leute viel zu früh zu Grunde gerichtet haben oder gerade dabei sind, darunter ein junger Mann Anfang 40. Als ich ihn in einer Kneipe zum ersten Mal sah, sah er aus wie ein Skifahrer frisch von der Piste und war auffallend fröhlich. Zwei Jahre später sah ich ihn zum ersten Mal heftig trinken sowie Tabak und Pfeffer schnupfen, was ich nie verstanden habe, aber ihm schien es zu gefallen. Trotzdem wirkte er eher depressiv. Kurz darauf heiratete er eine pensionierte Prostituierte - und wiederum zwei Jahre später war er tot. Das wunderte mich dann aber nicht mehr.

Erschütternd nicht nur sein Schicksal, sondern auch seine hervorragende soziale Integration. Er war sehr beliebt. sein handwerklicher Arbeitgeber ließ ihn in der Endphase den Hof fegen, weil er vorher so ein fleißiger und fähiger Facharbeiter war. Der ganze Ort freute sich, dass es ihn gab, denn es gab immer was zum Lachen und vor allem: Er nahm eine Rolle war, die ebenso wichtig ist wie die des Bürgermeisters: Er war der Obersäufer, an dem man sich messen konnte. Viele, auch ich durften zuschauen, wie er sich umbrachte, und sich dabei einreden: "Mensch warzo, so schlecht geht's Dir doch noch lange nicht. Sauf ruhig weiter!" Über diese soziale Funktion der Trinker verschiedener Grade als Teil einer größeren destruktiven Hackordnung wird viel zu wenig nachgedacht - eine Hierarchie des Saufens. Deswegen meinen auch viele Hilfsorganisationen und auch Foren, dass Alkoholiker auf der Suche nach Verbesserung einer starken, durchgreifenden Hand bedürften. Bei den einen (AA) ist es Gott, bei den anderen ...

... und damit sind wir bei den von DonQuixote eingebrachten forumsregeln. Ich habe als möchtegern-anarchist mit 'nein' gestimmt, aber ich finde das vorgestellte regelwerk gut außer: ich würde aber die kleinschreibung zulassen, denn die ist auch sehr gut lesbar.

lg warzo
Benutzeravatar
WarzoEcht
 
Beiträge: 229
Registriert: 19. Jan 2012, 06:39
Has thanked: 34 times
Have thanks: 26 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon razow » 8. Feb 2012, 17:06

@ warzo....das mit den Obersäufern,das kenne ich nur zu gut.Ich fand immer-aber auch wirklich immer jemanden, der schlimmer als ich trank/sich unter Alkohol benahm etc. Ich hatte in meiner arroganten Art auch kein Problem,in familieneinternen Diskussionen damit zu argumentieren, dass ich ja im Job/sozial etc.funktioniere,nicht wie xy schon auffällig bin...(anbei:natürlich war ich das! Nur mein Umfeld bestand ja mittlerweile auch fast nur noch aus Protagonisten, die mehr als nur nicht ins Glas spuckten.)
Und was hatte ich für Ausreden:posttraumatische Belastungsstörung/Depression/schwere Kindheit und Krankheit eines meiner Kinder.Ich benutzte alles, um meine Trinkerei zu rechtfertigen.Mögen diese Dinge auch der Auslöser gewesen sein, dass ich süchtig wurde, so war doch spätestens mit der professionellen Aufarbeitung dieser Persönlichkeitsstörungen meine "persönliche Entschuldigung" für das Trinken weg.Es dauerte dann aber wiederum noch mal mind.2 Jahre, bis diese Botschaft bei mir ankam.
Gedanken an körperliche Versehrtheit durch Alkohol durfte ich für mich in meinem Kopf GAR NICHT zulassen.Ich hechelte eher exzessiver durch Sportprogramme und "Wellness", je mehr ich trank.Kur-Urlaube (gut getarnte Kurz-Entzüge) überschrieb ich mit dem Titel:burn-out. Hauptsache das Kind hatte ne`n schicken Namen,nur nicht Alki!
razow
 
Beiträge: 57
Registriert: 12. Jan 2012, 08:55
Has thanked: 0 times
Have thanks: 2 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon DonQuixote » 8. Feb 2012, 18:02

Ich habe da auch eine leidvolle Geschichte zu erzählen. Es geht um meine Mutter. Sie verstand sich nicht als Alkoholikerin, denn sie funktionierte nach außen gut. Man kennt das ja.

Eines Tages wurde sie mit einer Lungenentzündung hospitalisiert. Es gab Komplikationen und sie wurde in ein künstliches Koma versetzt. Erst war es die Leber. 20 Tage kämpften die Ärzte um ihr Überleben. Dann verstarb sie an multiplem Organversagen, ohne je wieder aus dem Koma erwacht zu sein. Sie wurde 63 Jahre alt.

Sie hatte sich zu Tode gesoffen. Jeder in der Familie wusste es, oder ahnte es zumindest. Es wurde tabuisiert, bis zum heutigen Tage, auch von mir. Jetzt von mir nicht mehr, in meinem Inneren nicht mehr, ich weiß Bescheid ...
Benutzeravatar
DonQuixote
 
Beiträge: 276
Registriert: 15. Dez 2011, 14:48
Wohnort: Schweiz
Has thanked: 35 times
Have thanks: 33 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon chrisi1966 » 8. Feb 2012, 21:57

Hallo Don,

das tut mir sehr leid.

Ich kann es im Leben nicht verstehen, warum wir s nicht besser machen, wir , ich wußte irgendwann auch Bescheid, was mit meinem Vater los war und fing trotzdem selber an zu trinken, haßte ihn für sein Benehmen, seine Auffälligkeiten wenn er betrunken war von seinem vielen Bier.
Aber es macht keinen Unterschied ob s Bier oder Wein ist.

Irgendwann hatte ich keine Angst mehr zu sterben , hab s sogar einkalkuliert krank zu werden , nur um nicht vom Alk abzulassen, mir s schön geredet.

Doch irgendwann kam die Angst zurück und die Sorge um die Kinder, wenn ich nicht mehr da bin oder ihnen zur Last falle und nun hab ich auch endlich meinen Weg ohne Alkohol gefunden.
Ich hoffe nur das es sich nie bewahrheiten wird, das es auch mit Vererbung zu tun hat, denn dann hab ich ein großes Paket zu tragen.

lg Chrisi
chrisi1966
 
Beiträge: 82
Registriert: 27. Nov 2011, 21:41
Has thanked: 0 times
Have thanks: 1 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon razow » 8. Feb 2012, 22:32

Wir haben-wenn man es so will-Glück in 2012 als Alkoholiker zu leben.Warum? In der Generation unserer Eltern wurde das "Trinker sein" noch viel mehr tabuisiert.Insbesondere,wenn es Frauen betraf. Vielleicht hätte Deine Mutter heute den Mut gehabt, sich ihre Art der Hilfe zu suchen.(Auswahl ist ja da-ob diese uns nun immer gefällt, das ist was anderes!).Mir ist letztens noch ein alter Spiegel-Artikel in die Hände gefallen,der aus den 70er Jahren stammte.Die Wortwahl ist für heutige Verhältnisse haarsträubend! (obgleich der Spiegel als liberal galt).
Aber auch heute verbinden viele Menschen mit Alkoholiker noch immer willensschwache,asoziale Persönlichkeiten.Aus der "Schmuddelecke" geht es in unserer angeblich so durchlässigen und toleranten Gesellschaft nur sehr langsam!

Das es ein Alkoholikergen gibt, dass bezweifle ich.Wissen tue ich das natürlich nicht! Man lernt als Kind halt viel aus vorgelebtem Leben.Aber Du weißt doch:fallen ist keine Schande, nur liegenbleiben! Und ich glaube (oder hoffe ich das?), wenn man nicht zu lange "liegt", honorieren gerade Kinder ehrliche Bemühungen, ein Leben ohne das Suchtmittel zu führen.Nur sie haben ein verdammt gutes Gespür dafür , mein"Trinkerselbstmitleid",meine mich selbst Belügerei,Versprecherei von authentischem Bemühen zu unterscheiden.Noch besser,als die Frau oder der Mann an der Seite eines Alkoholikers.
razow
 
Beiträge: 57
Registriert: 12. Jan 2012, 08:55
Has thanked: 0 times
Have thanks: 2 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon WarzoEcht » 8. Feb 2012, 23:15

Ich hoffe nur das es sich nie bewahrheiten wird, das es auch mit Vererbung zu tun hat, denn dann hab ich ein großes Paket zu tragen.


@chrisi1966

Noch hat keiner ein Alkoholikergen oder mehrere entsprechende Gene gefunden, obwohl das gesamte menschliche Erbgut seit Jahren erforscht ist. Es ist also eher unwahrscheinlich dass es welche gibt, und da es wohl keine gibt, können auch gar nicht (mittels Proteomik) die "Alkoholismus-Eiweiße" gefunden werden, für die solche Gene den Code liefern würden.

Aber selbst wenn es sie gäbe, würde das an unserem Schicksal überhaupt nichts ändern. Wir wüssten dann zwar, dass es eine Disposition gibt, aber wir hätten weiterhin sämtliche Therapieoptionen inklusive Baclofen. Es wäre niemals ein Mechanismus: Gen ---> Alkoholismus ---> unaufhaltsamer baldiger Tod. Es würde rein gar nichts ändern.

Anders ist es bei einigen Erbkrankheiten, zum Beispiel bei Mukoviszidose oder auch zystische Fibrose (sehr schwere Atemwegserkrankung). Die ist genetisch bedingt, Eltern müssen tragischerweise damit rechnen, dass ihr Kind sehr viel leiden muss und nur ein begrenzte Lebenserwartung hat, die früher bei 20 lag und heute immerhin bei Mitte 30.

Fazit: Beim Alkoholismus wären entsprechende Dispositions-(Veranlagungs-)Gene, für die es trotz intensivster Forschung keine Anhaltspunkte gibt, für den einzelnen Erkrankten kein mechanistisches Krankheits- oder gar Todes-Urteil. Freue Dich lieber, dass es Baclofen gibt, das nicht allen, aber vielen hilft. Schau auf mich. Ohne BAC hätte ich den sehr schweren 3,5 wöchigen Rückfall niemals so schnell und relativ einfach bewältigt. So gut kenne ich mich.

LG warzo

PS
Was es rein statistisch gibt, sind familiäre Häufungen. Ich glaube, dass Alkoholismus durch familiäre und/oder gesellschaftliche Vorbilder erworben werden kann.
Benutzeravatar
WarzoEcht
 
Beiträge: 229
Registriert: 19. Jan 2012, 06:39
Has thanked: 34 times
Have thanks: 26 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon Ginger » 8. Feb 2012, 23:50

Noch hat keiner ein Alkoholikergen oder mehrere entsprechende Gene gefunden, obwohl das gesamte menschliche Erbgut seit Jahren erforscht ist.
(...)
Fazit: Beim Alkoholismus wären entsprechende Dispositions-(Veranlagungs-)Gene, für die es trotz intensivster Forschung keine Anhaltspunkte gibt, für den einzelnen Erkrankten kein mechanistisches Krankheits- oder gar Todes-Urteil. bewältigt.


Hi Warzo,

erforscht, ja, - aber ist es mittlerweile denn auch schon entschlüsselt ?
Arbeite gerade mit dem Buch "Jenseits der Gene. Proteine - Schlüssel zum Verständnis des Lebens" von Dietmar Zimmer, eine Einführung für Laien in die Molekularbiologie. Die Entschlüsselung müsse man sich vorstellen wie das Erlernen einer fremden Sprache, deren Buchstaben man aber noch nicht alle zuordnen kann. So ungefähr jedenfalls.

Und ich hab mal gelernt: aus der modernen Adoptions- und Zwillingsforschung (also das ist nicht die aus dem 3. Reich, weil dieser Einwand kommt immer mal) weiss man, dass es eine erhöhte Vulnerabilitat (Vereletzlichkeit) bei Kindern gibt, bei denen ein Elternteil von Sucht betroffen ist. Auch wenn das Kind dieses Eternteil gar nicht kennen gelernt hat, also ganz früh in eine Adoptivfamilie kam.


Gibts da was Brandneues?
Ein unabwendbares Schicksal ist es offensichtlich (ja, auch dank Baclofen) keinesfalls.

Was es rein statistisch gibt, sind familiäre Häufungen. Ich glaube, dass Alkoholismus durch familiäre und/oder gesellschaftliche Vorbilder erworben werden kann.


D' accord! Doch - eines schließst das andere nicht aus. Kommen beide zusammen - ist das schon etwas Pech, oder?

Liebe Grüße
Ginger
Epiktet: Was den Menschen stört und in Schrecken versetzt, sind nicht Handlungen, sondern Meinungen und Vermutungen über Handlungen.
Ginger
 
Beiträge: 48
Registriert: 13. Jan 2012, 00:13
Has thanked: 19 times
Have thanks: 8 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon fetsecht » 9. Feb 2012, 05:12

Ginger hat geschrieben:Und ich hab mal gelernt: aus der modernen Adoptions- und Zwillingsforschung (also das ist nicht die aus dem 3. Reich, weil dieser Einwand kommt immer mal) weiss man, dass es eine erhöhte Vulnerabilitat (Vereletzlichkeit) bei Kindern gibt, bei denen ein Elternteil von Sucht betroffen ist. Auch wenn das Kind dieses Eternteil gar nicht kennen gelernt hat, also ganz früh in eine Adoptivfamilie kam.


denke das auch letztens im spiegel online gelesen zu haben.


ich glaube irgendwie heute, das man sich eigendlich gluecklich schaetzen kann, wenn man sich selber eingestehen kann, DAS man alkoholiker ist. viele leute bekommen das erstens gar nicht mit oder es wird vollkommen ignoriert.
Meine Baclofen gegen Alkohol Statistik http://www.baclofen-forum.com/stats/fetsecht/
Benutzeravatar
fetsecht
Site Admin
 
Beiträge: 647
Registriert: 27. Jan 2010, 11:41
Has thanked: 6 times
Have thanks: 13 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon WarzoEcht » 9. Feb 2012, 06:31

Ginger hat geschrieben:erforscht, ja, - aber ist es mittlerweile denn auch schon entschlüsselt ?


@Ginger & all

Komplett entschlüsselt schon seit zwölf Jahren durch Human Genome Project (HUGO, international, öffentliche Forschung = Unis etc.) und etwas schneller durch J. Craig Venter (Celera Genomics, USA, privat, Schnellverfahren, aber nicht schlecht). Das war ein riesiges Wettrennen. Die US-Privatindustrie hat gewonnen. Einige Millionen Dollar versus hunderte Millionen = Eklat).

Aber schnell wich die Euphorie, denn man kannte zwar nun alle Gene und ihre Orte, konnte sich für sie auch leicht Funktionen ausdenken, kannte aber nicht die Eiweiße, für die sie den Code liefern. Bis heute hat es keinen Riesendurchbruch gegeben, nicht einmal in der Krebsforschung. Obwohl dort wöchentlich neue biologische Meachanismen (biological pathways) beschrieben werden, bedeutet das noch lange nicht die Entwicklung eines Medikamentes, die mit völlig ungewissem Ausgang trotz automatisierter Molekülsuche (small molecules) fünf, eher zehn Jahre dauert.

Vom Alkoholgen oder von den Alkoholgenen habe ich noch nichts gehört, (das wäre ja auch als DIE Sensation durch die Medien gefunzt), aber rufe doch einfach mal beim EMBL an (Kontakte schicke ich Dir privat). Die sind sehr nett und werden vermutlich Restzweifel beseitigen. Kannst das Ergebnis dann hier posten.

Zwillingsforschung hat heute keinen schlechten Ruf. Was die Nazis diesbezüglich an abartigen Verbrechen verübt haben (mit ihrem hierarchischen Führersystem) gilt schon lange als das was es ist: als absolut kriminell unseriös und konnte somit "abgespalten" werden zumal die destruktiven Versuche wohl auch kaum etwas Sinnvolles erbracht haben. Bezüglich Alkohol gelten solche heutigen Ergebnisse mit Zwillingen, von denen ich auch gehört habe, als peripher (Verhaltenstherapeuten sehen das anders), weil ja Genetik und Proteomik (also Genetik und Biochemie) heute die stechenden Disziplinen sind.

Meine Haupt-Nachricht sollte sein: Es gibt in Sachen Alkohol nichts Mechanistisches. Wenn also doch einmal ein Alkoholgen und die Eiweiße (und mRNA = ganz aktuelle, sehr wichtige genetische Richtung, erst ~fünf Jahre jung) gefunden würden (was ich nicht erwarte), dann bedeutet das beim Alkoholismus nicht Unabwendbarkeit. Es würde nichts ändern. Es würde auch die Chancen auf Heilung bzw. Schadensbegrenzung zunächst nicht beeinflussen ...

... es sei denn es käme ein Medikament auf den Markt, das besser wäre als Baclofen. Daran wird gerade gearbeitet und zwar mit Hilfe von Genetik und Biochemie. Naltrexon soll völlig neu aufgebaut (redesign) werden. Ob das dann BAC überlegen ist, darf bezweifelt werden, sage nicht ich, sondern Prof. Jennifer Mitchell (renommierte Suffologin Universität Kalifornien in San Francisco), die BAC favorisiert. Ich habe dazu sehr viel Material. Das gebe ich aber hier nicht offen preis, sonst taucht es schnell woanders als verschlagene Eigenkreation wieder auf.

Es gab schon einmal (Ende 80er) eine ähnliche Euphorie, die auf Rettung der Menschheit vor Krankheiten hoffen ließ, aber erst heute, ganz, ganz langsam und sehr begrenzt erste, kleinere Erfolge erzielt: die Gentherapie.

Nochmal: Alkohol ist kein genetisches Schicksal. Es gibt keinen Mechanismus. BAC verbessert die Prognose erheblich. Das ist aber durch Studien noch kaum bewiesen.

LG warzo

PS
Dieser Text enthält Tipp- und sprachliche Fehler. Bin heute im Stress.
Zuletzt geändert von WarzoEcht am 9. Feb 2012, 07:19, insgesamt 2-mal geändert.

For this message the author WarzoEcht has received gratitude :
Ginger
Benutzeravatar
WarzoEcht
 
Beiträge: 229
Registriert: 19. Jan 2012, 06:39
Has thanked: 34 times
Have thanks: 26 times

Re: Hallo bin auch neu hier

Beitragvon fetsecht » 10. Feb 2012, 05:03

da das thema offtopic ging und wohl immer wiede die verbindung der gene mit alkoholkonsum aufkommen, wurde dafuer ein extra thema erstellt Alkoholiker- Sind die Gene schuld?
somit kann hier chrisi1966 anfangsthema ungehindert weiter gehen.
Meine Baclofen gegen Alkohol Statistik http://www.baclofen-forum.com/stats/fetsecht/

For this message the author fetsecht has received thanks - 2:
DonQuixote, Ginger
Benutzeravatar
fetsecht
Site Admin
 
Beiträge: 647
Registriert: 27. Jan 2010, 11:41
Has thanked: 6 times
Have thanks: 13 times

Vorherige

Zurück zu Forum Mitglieder stellen sich vor

 


  • In Verbindung stehende Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron