Es freut mich, dass wir Dir so viel Rückhalt geben und auch, dass Du eine Therapie als Ergänzung anerkennst. Das ist auch ratsam. Vieles, was mich im Moment stärkt und stützt, sind Erfahrungswerte aus meiner Langzeittherapie. Durch Baclofen und dieses Forum werden sie mir nun auch wieder bewußter und ich bin froh, auf diese damals gewonnenen Erkenntnisse zurückgreifen zu können.
Außerdem: Du hast die Wahl. Die Suche nach dem für Dich besten Therapeuten kann eine Odyssee sein, muß es aber nicht.
Der für Dich richtige Therapeut wird auch über Baclofen mit sich reden lassen, wenn die Chemie zwischen Euch stimmt. Ich bin mir auch sicher, das Therapeuten dem gegenüber aufgeschlossener sind, als Ärzte. Nenne ihm von Anfang an Deine Umstände, auch das Du Baclofen schon ein paar Tage nimmst und bis jetzt Erfolge verbuchen kannst.
Ich habe später bei Angsttherapien auch einige Therapeuten abgelehnt, weil es einfach nicht funktionierte. Du muß den Typ therapeut finden, dem Du vertrauen kannst, dann wirst Du merken, dass Du Dir von ihm auch etwas sagen lassen kannst. Er spricht Dir in der Regel auch Empfehlungen für Verhaltensänderungen aus, er zwingt Dich zu nichts. Und er ist ein gutes Mittel für Denkanstöße. Alleine das er Dir andere Wege als die Deinen aufzeigt, läßt Dich darüber nachdenken und evtl. einen für Dich besseren Weg der Selbsterkenntis finden.
Du mußt nur darauf achten, dass Du nicht das Gefühl bekommst, er stünde über Dir und weiß alles besser. Du solltest das Gefühl von Hilfestellung auf Basis von Verständnis und Einfühlung bekommen. Dann kann nichts schiefgehen.
Ganz liebe Grüße
von Dan

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ein Lichtblick. Muß zwar zuzahlen, weil sie neue Behandlungen einbringt, aber das mach ich dann trotz finanzellen Problemen irgendwie.
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