eine kurze geschichte meiner zeit als alki

Hier darf man sich vorstellen, was immer ein guter ausgangspunkt ist, um anderen Mitgliedern zu zeigen, inwieweit man von der Alkoholsucht selbst betroffen ist.

Re: eine kurze geschichte meiner zeit als alki

Beitragvon dphn » 30. Jan 2012, 09:14

Hi Steffan,

deine Geschichte ist ähnlich wie meine, nur dass ich Alk und Benzos noch nicht zusammen nahm, weil ich an diesem Punkt dann ausgestiegen bin. So rein mengenmäßig war es bei mir öft ähnlich beim Alk, alles musste rein, oft auch durcheinander und das runterkommen zum Montag war schauderhaft.
So wie ich praktizierst du ja auch Vollsuff und Entzug im ständigen Wechsel. Und genau daher kommen auch deine Panikattacken.
Ich konnte auch nicht mehr autofahren, einkaufen, arbeiten, etc. Benzos ständig reinhauen ist halt keine Lösung. Ich war zum Glück in dieser Zeit 5 Wochen in der Klapse mit Entgiftung vom Alk und hab danach 4 Wochen Hamburger Modell gemacht und es ist mir wahnsinnig schwer gefallen, überhaupt zur Arbeit zu gehen. Hatte noch immer Panikattacken, wenn auch leicht abgeschwächt. Habe nach 4 Wochen Arbeit meine LZT angetreten, zu Beginn ging es mir dort auch nicht gut. Bin auf Venlafaxin eingestellt, was ich auch heute noch nehme, aber nur LowDose mit 75mg. Absetzen ist schwierig. Ich bin froh, da ohne Arbeitsplatzverlust durchgekommen zu sein. Ich mache wieder alles und fahre auch mal locker nach NRW in die Heimat mit dem Auto und ohne Benzos. Mit Bac habe ich erst dieses WE begonnen und nehme 25mg mittags und am frühen abend, jeweils 12,5 mg.

LG
Dirk
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