Tagebuch User craving

Fuer eigene erfahrungs Berichte zu Baclofen und Alkohol

Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 11. Mär 2010, 17:19

35 (22:00)
22.5 (8:00)
37.5 (14:00)
35 (18:00)

130mg Baclofen
300mg Bupropion

Diesmal hab ich die Dosis etwas verändert. Die 14 Uhr Dosis ist immer noch die größte - aber die 8 Uhr Dosis ist wieder etwas mehr. Man möchte denken, daß das nicht viel Unterschied macht. Heute geht es mir soweit recht gut.

Ich hab auf einer Webseite gelesen von jemanden der das gleiche Problem hatte ...

http://drugs.healthdiaries.com/wellbutr ... fects.html

I tapered off, with my psychiatrist's approval, and for a while it seemed like I was doing fine. Then suddenly one day, I went downhill. First symptom was anxiety, then came extreme depression, and then my first panic attack ever, which was one of the scariest things I've experienced, not knowing what was happening to me at the time. I started taking Wellbutrin XL again, 150mg the first week and then 300 since, but it took 2 months for it to start working again. I'm still not where I want to be, but it's worth the wait.


Der hat auch Bupropion reduziert und hatte Panikattacken der Arzt hat darauf das Medikament weiter verschrieben. Aber er hat 2 Monate gebraucht um wieder ins Gleichgewicht zu kommen!

Mittlerweile habe ich einige Thesen - und Ideen was sein könnte

a) alle Probleme sind dadurch entstanden, daß ich Bupropion reduziert habe, und wenn ich es weiter nehmen würde, würde sich alles in 2 Monaten normalisieren. Also, daß die Wahnvorstellungen in ein paar Monaten auf Bupropion von selber verschwinden. Ich finde diese "Lösung" allerdings idiotisch, da es bedeuten würde, daß ich mein ganzes Leben Bupropion nehmen müsste!!

b) retroperspektiv könnte es sein, daß ich erst mit dem trinken angefangen habe, um der Hölle, in die mich Bupropion reinschickt "entkommen" zu können. Also, daß Bupropion für mich ohne Alkohol einfach zu hart zu ertragen ist.

c) Baclofen kann psychosen auslösen und ist eine psychischaktive Substanz. Im Beipackzettel steht was von Benzo und Trizyklischen Depressiva die man nicht damit kombinieren sollte. Da Baclofen schlechte Phasen im Gehirn starten kann, und Bupropion diese entstehen lassen kann. Ist es vielleicht nicht das gescheiteste die beiden Medikamente gemeinsam zu nehmen.

Ich lasse auf jedenfall morgen den Arzt die Arbeit machen - wahrscheinlich wird er mir keine Erklärung geben warum oder wieso das so ist - sondern mir einfach Aktionen auferlegen. [black_eye]

Morgen in der Früh ist es dann soweit. Das erste mal, daß Alkohol in meinen Akten aufscheint. [blus]

Er kann mich gerne von Bupropion runternehmen - nur ohne Baclofen bin ich am Arsch! [cray]
Glücklicherweise brauche ich kein Rezept vom Arzt. Also auch wenn der Arzt sagt, daß er es nicht mag, ist es trotzdem noch meine Entscheidung. Nur es könnte halt einer Heilung im weg stehen ... ach keine Ahnung. Mich macht das Thema einfach nur fertig. Ohne Baclofen werde ich an Alkohol zu Grunde gehen! [shok]
Zuletzt geändert von craving am 11. Mär 2010, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon Mr.Baclo » 11. Mär 2010, 18:04

Hallo craving,

Ich möchte dich bitten solch aussagen Ärzten zu überlassen!
Deine Thesen könnten schon viele bac neulinge Abschrecken und du bist leider der einzige in deutschsprachigen foren mit solchen Problemen und Nebenwirkungen.
Bitte sei morgen ehrlich zu deinem Arzt und überlas ihm die arbeit. Baclofen ist meines Wissens noch nirgens als psychischaktive Substanz bezeichnet worden!
Bitte überlass Fachleuten solche aussagen.

Ich wünsch dir für morgen auf jeden fall fiel glück und drück die daumen [good]

LG
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 11. Mär 2010, 18:15

Mr.Baclo hat geschrieben:Hallo craving,

Ich möchte dich bitten solch aussagen Ärzten zu überlassen!
Deine Thesen könnten schon viele bac neulinge Abschrecken und du bist leider der einzige in deutschsprachigen foren mit solchen Problemen und Nebenwirkungen.
Bitte sei morgen ehrlich zu deinem Arzt und überlas ihm die arbeit. Baclofen ist meines Wissens noch nirgens als psychischaktive Substanz bezeichnet worden!



Ich wollte auf keinen Fall jemanden verunsichern. Das ganze hat nur etwas mit mir zu tun. Wenn man keine anderen Medikamente nimmt hat man mit Baclofen keine Probleme. Lasst Euch nicht verunsichern!
Wenn man irgendwelche Antidepressiva nimmt sollte man auf jedenfall mit dem Arzt vor Beginn der Baclofentherapie reden.

Die Aussage Psychoaktische Substanze kommt von mir. Dr. Eskapa hat es eine "psychotropic drug" genannt - und laut Wikipedia ist psychotropic das gleiche wie psychoaktiv

Das kommt von Dr. Eskapa - der die ganzen Untersuchung mit Sinclair gemacht hat - und TSM - als ich Ihn auf Baclofen angesprochen habe.

We thought that Baclofen - which is similar to valium in its action and role it plays in the brain - might act as a SUBSTITUTE for alcohol - in much the same way as methadone is a substitute for heroin. Therefore one would take the medication INSTEAD of alcohol.

I would caution you to only do this under strict medical supervision. Whereas naltrexone is safe - one cannot get high or easily overdose on it and it does not interfere with vital systems such as breathing and heart rate - Baclofen is a centrally acting psychotropic drug and the doses suggested have been rather high.


Da er an der Sinclair Methode mitgearbeitet hat, und ein Buch darüber geschrieben hat, hat er schon einiges an Erfahrungen mit dem Thema Alkohol - und ist halt ein starker Vertreter von TSM - klar. Er schaut sich aber mittlerweile auch Baclofen genauer an - für die Leute bei denen TSM nicht funktioniert - sind immerhin doch einige (wie z.bsp. ich)
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 11. Mär 2010, 18:20

Mr.Baclo hat geschrieben:Baclofen ist meines Wissens noch nirgens als psychischaktive Substanz bezeichnet worden!


http://informahealthcare.com/doi/abs/10.3109/08039487809106566?cookieSet=1&journalCode=psc

results strongly suggest that baclofen could be a putative associative psychotropic agent



ich kenne auch keine nicht psychoaktive substanz bei der im beipackzettel steht, daß man es nicht mit Trizyklischen Antidepressiva und Benzodiazepin verwenden soll. Baclofen tut auch einiges gegen Angst ....
Das Baclofen Psychosen verstärken kann - oder bereits existierende auslösen - steht im Beibackzettel von Lioresal
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 11. Mär 2010, 18:47

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotrope_Substanz

Psychotrope (psychoaktive) Substanzen sind unter anderem :

Kaffee,
Zigaretten
Hopfen
Alkohol
Kakao
Capsaicin (im Chili)

also jedes Kind hat schon eine psychoaktive Substanz zu sich genommen.

Also das heißt nicht viel.

Bitte erschreckt nicht über meine Einträge. Baclofen hat mir so viel geholfen. Ich werde jetzt nicht am Alkohol sterben - bin seit 55 Tagen komplett trocken und brauch mich nicht aktiv davon abzuhalten zu trinken.
BACLOFEN IST DIE HEILUNG FÜR ALKOHOLISMUS
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 12. Mär 2010, 11:47

Ok war beim Psychiater. Der wollte mir Baclofen wegtun und Benzo geben.

Er musste erst mal Baclofen in seinem Buch nachschlagen und hat mich glaub ich wegen dem Alkohol nicht für voll genommen. Ich hab Ihm gesagt, daß ich trinken werde, wenn er mir Baclofen wegnimmt. Dann hat er gemeint, mit dem was er mir aufgeschrieben hat, hab ich überhaupt keine Lust was zu trinken - dann hab ich gesagt, wenn das so wäre, dann wäre die Rehab leer - da war er nicht sehr glücklich drüber. Hab da wahrscheinlich einen Nerv getroffen - weil er nichts gegen Alkohol hat [lol] [lol]
Er hat dann aggressiv gesagt, daß ich am besten in eine Psychatrie gehöre für 7-10 Tage, wo man mich vom Bupropion und vom Baclofen runternimmt, und mich immer beobachtet.
Und das lustig ist, daß er trotzdem auch wenn er sieht, daß es bei jemanden funktioniert das sicher niemanden verschreiben würde - oder mal Fallstudien durchlesen - besser den Leuten Benzo geben ...

Obwohl ich 3 Kontraindikationen gegen Benzodiazepine habe wollte er es mir verschreiben (Alkohol- und Medikamentenmissbrauch und Baclofen). Ich habe Ihm gesagt, daß ich das nicht will, da das Risiko einer Abhängigkeit für mich zu hoch ist. Hat er dann auch eingesehen.

Er hat gesagt, ich muss sofort mit dem Bupropion aufhören, er hat mir mehrere andere Sachen aufgeschrieben
-Venlafaxin (Antidepressivum - in der früh nehmen, retardiert)
-Dekakine (Antiepileptikum - was dazu verwendet wird Zwangsstörungen zu behandeln - er meinte ich bin viel zu sehr Perfektionist und ich denke zu viel über die gleichen Sachen nach).
-Mianserin (Antidepressivum - vor dem schlafen gehen nehmen)

und Lioresal (Baclofen) hat er mir auch aufgeschrieben. 25mg x 4 mal am Tag. Das ist doch schon mal ein Anfang. 100mg/Tag - davon bin ich nicht gar so weit entfernt mit momentan 130mg. Ich bin froh, daß ich mich durchsetzen konnte - so steht das sogar auf dem gleichen Rezept - und vielleicht zahlt mir ja diesmal die Versicherung was zurück.
Ich denke er hat das kleinere Übel genommen. Baclofen ist immer noch besser als bei der Medizin die ich jetzt nehme zu trinken - das kann einige Schäden verursachen. Er hat vielleicht auch gedacht, daß ich sowieso nicht mit dem Baclofen aufgehört hätte - also keinen Sinn gegen den Strom zu schwimmen [biggrin]

Er hat gemeint, daß Bupropion mir großen Schaden angerichtet hat, da ich sonst auf Ihn sehr gut wirke.

Hab mit sofortiger Wirkung mit Bupropion aufgehört - kalter Entzug.

Ich muss Ihn um 14 Uhr anrufen - ich denke er ist sich nicht sicher ob es nicht Nebenwirkungen gibt bei dem was er mir verschrieben hat [shok] ... und heute ist Freitag ....

edit: hab angerufen - alles ok, fühle mich etwas benebelt und neben den Schuhen - aber bin relaxt und fühle mich insgesamt gut. Mund ist etwas trocken, Gedanken nicht klar. Aber besser so als die anderen Sachen!!
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 12. Mär 2010, 19:20

35 (22:30)
22.5 (7:30)
37.5 (14:30)
35 (17:45)

130mg Baclofen
150mg Bupropion (das letzte mal)
75mg Venlafaxin
10mg Mianserin
1000mg Depakine

Heute das Treffen mit dem Psychiater. Er hilft mir schon vom Bupropion runter zu kommen, aber insgesamt hat er nicht wirklich mein Vertrauen in Ärzte erhöht. Er wollte mich auf Benzo umstellen - und mir Baclofen wegnehmen - das einzige was mir gegen Alkohol hilft. [wacko]

Bupropion gehört jetzt der Vergangenheit an. Hab die neue Medizin - und in 2 Wochen hab ich einen neuen Termin. Soweit fühle ich mich gut. Keine Wahnvorstellungen - weil ich nur einmal Bupropion genommen habe - und das war die letzte für mein Leben.
Die neue Medizin muss demnach eigentlich nur meine Panikattacken unter Kontrolle bringen. [good]

Morgen Reduktion auf 120mg. Werde die 8 Uhr Dosis um 10mg reduzieren. Wirklich wichtig sind für mich die 14 Uhr Dosis und die vorher 20 Uhr Dosis - nun 17/18 Uhr Dosis.

Also in 2 Wochen wenn alles gut geht sollte ich auf den 100mg pro Tag sein. Ich kann natürlich nur so reduzieren wie ich grade kann. Ich merke, daß die 2 Uhr Dosis fast etwas zu klein ist, und, deshalb nehme ich die vorherige 20 Uhr Dosis viel früher. Ich denke ich könnte vor allem an der 23 Uhr Dosis sparen - da gehen vielleicht noch 10mg weg. Oder die Dosis um 14 Uhr erhöhen und um 17/18 Uhr dementsprechend erhöhen.
Das wichtigste scheint für mich die 14 Uhr Dosis zu sein, die anderen Dosen sind schon auch wichtig - aber da kann ich mich auch leichter an weniger gewöhnen, weil es da nicht so um craving sondern mehr um Muskelverspannung geht.

Mittlerweile brauche ich auch nicht mehr so viel in der Früh um meine Muskelverspannung wegzubringen - oftmals bin ich gar nicht mehr verspannt [biggrin]

Also alles in allem eine gute Sache.
Alkohol - gelöst.
Depression - hoffentlich bald gelöst - Entzug von Bupropion wurde gestartet.
Omeprazol für den Magen - nehm ich schon lange nicht mehr
Pseudoephedrin für die Nase - nehm ich schon lange nicht mehr
rauchen tu ich auch nicht

Also sobald ich die neuen Anti-Depressiva los bin, hab ich nur mehr Baclofen und bin sonst eigentlich frei von wichtigen Medikamenten [good]

[dance] [dance] DANKE BACLOFEN - OHNE DICH HÄTTE ICH ES NIE GESCHAFFT [dance] [dance]


Ps.: Vielleicht bin ich einfach nur auf den Psychiater sauer weil er Baclofen nicht den Respekt gibt, den es verdient hat. Benzo hat so viel Schaden auf dieser Welt angerichtet und so etwas gutes wie Baclofen wird einfach schön unter den Teppich gekehrt! [ireful]
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon fets » 13. Mär 2010, 05:18

hallo craving, ich freue mich zu lesen das du beim doc warst und dich mit ihm ueber alles unterhalten hast [good]

das mit baclofen ist wohl wirklich noch nicht so bekannt und ich fand deinen bericht ueber baclofen, das was Dr. Eskapa dazu sagt. muss mich aber da mal wirklich reinhaengen und das mache ich gerade nicht, da ich andersweitig viel zu tun habe. und ich wirklich froh bin nicht an der flasche zu haengen und mache nun wirklich dinge die ich lange liegen liess. wie auch immer, wir selbst muessen ja auch richtig verstehen wie baclofen wirkt und was es macht, wie jeder anderes reagiert etc etc. ich denke da sind noch einige offene fragen, aber mit der zeit duerften wir immer mehr verstehen.

ich kenne mich wnig aus mit medikamenten, darum kann ich auch nichts zu sagen, was die neuen medikamente sind, ob gut oder schlecht etc. hauptsache ist mal, das du eine begleitung hast, die wissen sollte, wie du von Bupropion runter kommst. hoffe nur das die anderen nicht auch uebel sind. aber so wie ich dich bis jetzt lesen gelernt habe, denke ich das du die neuen medikamente schon auswendig kennst und sie selbst als akzeptable emfindest [biggrin]

mit deiner baclofen einteilung, nun die 23 uhr dosis, wie emfindest du sie selbst? als wichtig? ich starte morgens um etwa 8 gegen mittag die naechste dann nachmittags gegen16uhr und diese emfand ich immer als wichtigste. danach, nehme ich nach gefuehl. falls ich verunsichert bin nehme ich noch die letzte dosis, wenn nicht dann lass ich sie fallen. scheint ganz gut zu klapen, obwohl ich nun oefters bei einem srung von 12.5mg leichte kopfschmerzen bekomme. vielleicht liegt meine dosis auch zwischen 50mg und 37.5mg. ich weiss es noch nicht, koennte ja sein das nun die 12.5mg sruenge schon zu gross sind im kleinen bereich.... [pardon]

wie auch immer, es freut mich das du dinge wieder positifer siehst und vielleicht solltest du dich auch etwas ablenken. meine damit neue dinge tun, so das dein kopf nicht immer an das gleiche denkt.
bewegung bewegung, abschalten :wink:

have a nice day!
Meine Baclofen gegen Alkohol Statistik http://www.baclofen-forum.com/stats/fets/
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 13. Mär 2010, 17:55

fets, danke für Deine Mitteilung. Danke Dir und Baco für Eure Unterstützung. Ohne Euch hätte ich wahrscheinlich das Baclofen vom Psychiater verschwiegen.
Psychiater hat mich auch dabei bestärkt runter zu gehen mit Baclofen - wobei ich aber wegen Ihm nichts überstürze werde, sondern bei meinem bereits existierendem Protokoll bleibe.
das Probleme was ich mit Baclofen habe ist, daß es als Nebenwirkung auch fiese Nackenschmerzen machen kann (der Entzug!). Ich könnten wahrscheinlich auf 3 Dosen reduzieren.
Aber ich hab dann Schmerzen im Nacken und das ist wirklich unangenehm. Ist mir heute in der Früh passiert - hab gedacht, daß eine Dosis um 7 Uhr mit 12.5mg wohl genug sein sollten - war aber nicht der Fall - hab immer noch zum Teil Nackenschmerzen.
Wenn ich die Nackenschmerzen in den Griff bekommen kann, dann werd ich weitaus weniger Baclofen nehmen können!


35 (22:00)
12.5 (7:00)
47.5 (13:45)
25 (20:00)

120mg Baclofen
KEIN Bupropion
75mg Venlafaxin
10mg Mianserin
1500mg Depakine

Umstellung auf 120mg hat soweit gut geklappt. Die Dosis mit 12.5 um 7 Uhr war zu gering - werde von der 22/23 Uhr Dosis 10mg weg und zur 7/8 Uhr Dosis hinzufügen.
Craving überhaupt kein Thema - nur diese hintertückischen Nackenschmerzen!! Dosis um 2 Uhr goldrichtig.

Medikamente schlagen soweit gut an. War heute mehrere Stunden vorm TV und hab überhaupt keine Emails geschaut. Das mach ich normalerweise eigentlich krampfhaft.
Ich hab die Vermutung, daß das Anti-eptileptikum, daß mir der Arzt verschrieben hat einiges von dem zwanghaften Verhalten wegnimmt, daß ich sehr oft habe.
Venlafaxin erhöht die Suizidgefahr um Faktor 5 (weil es einem die Angst nimmt) - aber dadurch, daß ich das Problem nur habe, wenn ich Bupropion nehme, und wenn ich es nicht nehme ich die Panikattacken (Angst) bekomme - ist das meiner Meinung nach die richtige Wahl. Arzt hat das schon gut gemacht.

Ich fühle mich total relaxt. Könnte stundenlang vor dem TV sitzen und mich nur beriesseln lassen ohne irgendwann mal wie gewöhnlich nach dem Computer zu schauen. Fühle mich ein bißchen wie im Urlaub - kann ich glaub ich gut gebrauchen so wie es ist.

Ich hab zwar mit Bupropion aufgehört - es ist aber immer noch in meinem Körper. Interessant wird es in den nächsten Tagen und Wochen - das ist wenn wir den eigentlich Entzug sehen. Momentan war noch kein echter Entzug weil Bupropion so ewiglang im Körper bleibt - und man erst viel später merkt, was eigentlich passiert.
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Re: Tagebuch User craving

Beitragvon craving » 14. Mär 2010, 12:20

Konnte heute den ganzen Vormittag nicht urinieren. Um 11:30 waren wir dann in der Notaufnahme. Ich habs dann noch ein letztes mal probiert - und siehe da, ist doch gegangen. [dance] [dance]
Das letzte mal Katheter war so schmerzhaft!!

Es muss an irgendeinem der neuen Medikamente liegen, die ich genommen habe.
Vielleicht Mianserin - weil, das genau wie Doxylamin (wo ich auch Probleme hatte) auf den H1 Histaminrezeptor wirkt.

Für den moment hab ich keines meiner Medikamente genommen - nur halt Baclofen - weil ich weiß, daß Baclofen mir bei solchen Problemen eher hilft als schadet.

Mal schauen ob ich im Laufe des Tages mehr Mut bekomme. Morgen Nachmittag gehen wir dann wieder zum Psychiater. Ich war wirklich schon in der Notaufnahme - und gott sei dank - konnte ich dann endlich aufs Klo gehen!!! [ireful]

Natürlich ist das jetzt schlecht, daß ich die Medikamente nicht nehme - das wird mich sicher später in den Arsch beißen [cray]
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