Hallo DonQuixote,
und dann wachte ich auf.
Ich war fassungslos. Ich lag in derselben gekrümmten Haltung im Bett, unfähig mich zu bewegen. Es ging nicht. Ich konnte mich nicht rühren. No way.
Einfach nur krass. Der Traum auch, ja, aber vor allem, dass ich mich nach dem Aufwachen partout nicht mehr bewegen konnte. Kennt das jemand?
Klarträume hatte ich reichlich, und erst, als ich mit Baclofen angefangen habe. Davor nie (wenn ich mal ein paar Flugträume vernachlässige, die mir auch sehr real vorkamen, oder eher ungewöhnlich)
Das minutiöse Erinnern an die Träume und das Erleben, in den Träumen gewissermaßen "aktiv" dabei zu sein, als auch, dass es kein wirres Durcheinander ist, sondern ein Erzählstrang beibehalten wird, ist schon beeindruckend.
Mich hat das mehr fasziniert als beängstigt (wobei meine Grundannahme ist, dass die Psyche nichts zulässt, was einen überfordert, sondern nur, was einem hilft).
Für Traumdeutung, Tarot, Jung'sche Psychologie, Märcheninterpretation etc. interessiere ich mich seit fast 30 Jahren, online das Beste, was ich kenne zur Deutung von Symbolen ist
http://www.traumdeuter.ch, ehemals amanita.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass rein "archetypische" Interpretation zwecklos ist, es gibt immer eine persönliche Ebene, die mitschwingt, mehr noch, erst der unbewussten Ebene überhaupt
Bedeutung verleiht.
Inhaltlich würde ich also die Deutungen betrachten und schauen, ob es in den eigenen Träumen einen roten Faden gibt.
Nun zu Deiner eigentlichen Frage.
Das sich nicht Rühren können.
Ich hatte in den Träumen folgende Phasen.
1. Traum selbst, 2. eine Art "Merkphase" dass ich träume inklusive Steuerung des Geschehens (Kennzeichen von Klarträumen per se), 3. Wunsch, den Traum zu beenden 4. Irritationsphase (da fällt m.E. Deine Starre rein) bin ich wach oder träume ich, eine Art Zwischenstadium und erst dann 5. ein echtes Aufwachen.
Danach wurde schlagartig die Realität wieder real, also auch kein Angstempfinden, wie bei "normalen" Alpträumen.
Ich hatte dann aber auch das Gefühl, nochmal brauch ich dass jetzt nicht wieder, eine Furcht, in der Art weiterzuträumen.
Vielleicht warst Du noch nicht richtig aufgewacht, sondern bist "zwischen den Welten" hängengeblieben.
Ich meine, die Haltung des Träumers redet mit, will ich's wissen/ mir anschauen oder (lieber noch) nicht, ob es mehr spannend oder furchteinflößen wirkt.
Liebe Grüße
Conny