Ich möchte gerne eine Tradition fortsetzen und - wie andere hier auch - in loser Folge eine Art Tagebuch schreiben, das neben Fakten auch Subjektives enthält.
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Die Zahlen: 12,5 / 25 / 12,5
Das Ergebnis: Zur Zeit Freiheit von Trinkdruck. Erinnerungen an die angenehmen Seiten des Trinkens sehr selten, die toxischen sind noch sehr präsent. Seit ca. drei Tagen keine schweren Nebenwirkungen.
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Das Subjektive:
Die erste Woche war - trotz Königsweg - sehr schwierig. Besonders lästig bei mir waren Tagesmüdigkeit, körperliche Schlappheit und zeitweise Traurigkeit. Ich habe dann einfach fast ständig geschlafen, das tat auch mal gut, und ging auch in jener Woche.
Diese Woche war insgesamt wesentlich angenehmer, wozu sicherlich auch die Berufstätigkeit mit ihren Zwängen und Ritualen positiv beigetragen hat. Obwohl ich die Dosis noch langsam erhöhe (heute 50mg in drei Rationen, mittags 25mg), geht es mir insgesamt deutlich besser, ich fühle mich fast "normal".
Das Einschleichen nach einem schweren (dreiwöchigen) Absturz ist offenbar besonders problematisch. Ich vermute, dass dann der Alkohol noch nachwirkt. Zwar ist in mittelschweren Fällen (bei mir noch nicht wie im MDR-Film) das Gröbste wohl schon nach drei Tagen aus Kopf und Körper raus, so dass dann keine Krampfgefahr mehr besteht. Aber es ist wohl auch bekannt, dass die direkte biochemische Wirkung des Alkohol Wochen anhält. Ich vermute also, dass es vor allem in der ersten Woche zu gewissen Überlagerungen gekommen ist, folglich auch zu stärkeren Nebenwirkungen.
Dieses Forum tut mir gut, weil es sich eher wie eine SHG organisiert. Ich habe bis jetzt eine Menge nette Leute getroffen und die eine oder andere neue und wertvolle Information bekommen. Ich sehe und spüre hier keine patriarchalische Autorität mit angegoogelter Bildung (wie bei AA der Gott), die je nach Äußerung Streicheleinheiten verteilt oder auch auf das wüsteste abstraft. Das erspart mir eine Menge Stress - und vor allem vermeidet es unnötige Abwehr gegen das eigentlich nützliche BAC. Das Gefühl nicht zu haben, sich ständig reiben und aufreiben zu müssen, nützt der Akzeptanz des Medikamentes, es hilft mir.
Fazit: Rundum positiv. Ich bin wieder optimistisch und glaube, dass auch andere BAC-Nutzer Grund haben sollten, mit der Aussicht auf Verbesserungen ins Heute und Morgen zu schauen.
LG warzo

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