Baclofen Tagebuch von fets

Fuer eigene erfahrungs Berichte zu Baclofen und Alkohol

Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 19. Feb 2010, 02:57

37.5mg um 5:00uhr
37.5mg um 9 uhr
50mg um 15 uhr
50mg um 19 uhr
175mg total

0 Bier

habe die dosis um 13uhr leider verbimmelt, so erst um 15uhr und somit die letzte dosis um 19uhr.

der tag war ganz ok, immer noch ein wenig low. aber workable.
nur der abend und die naechte eine katastrophe.
bin gegen 21 uhr ins bett, da total muede wieder. um um 22 uhr wieder total verbimmelt auf der matte zu stehen.
ich schwitze auch, wie ein brathaenchen, trotz klimaanlage. diese steht zwar nur auf trocknen und 27grad. aber schon komisch *find*
wenn ich so wach werde, geht es mir richtig schlecht. wie schon erzaehlt trunkenheits zustaende...nach 15min geht es dann wieder besser, kann wieder ein paar klare gedanken fassen...aber echt anstrengend.
um 1 uhr wieder ins bett um 3 uhr wieder wach gegen 4 wieder ins bett um nun um 5:30 den bericht zu schreiben.
das erschreckende war um 22 uhr gestern, da ging ich eine rauchen auf den balkon und mir viel die brennende zigarette auf mich. was war passiert?...ich war eingenickt. sowas kenne ich sonst nie...und wieso wache ich auf um dann gleich wieder einzuschlafen. ein wenig verreuckt.

also geschlafen 4.25 stunden
das duerfte heute anstrengend werden und ich habe sehr viel zu tun, mit meetings. vielleicht sollte ich mir die cafe maschine untern arm klemmen.

schoenes erlebnis war gestern, wie ich einen orangen saft aus dem kuehlschrank nahm und ich die 5 bier dosen sah.
ueberkam mich ein leichtes ekel gefuehl und ich dachte, wie konntest du sowas trinken. [biggrin]

rauche wie immer und kaue keine naegel

sah bei MrWong, das er hoch dosieren will, um zu sehen ob bac auch bei der nicotinesucht anschlaegt.
nun ich zweifel da stark (das es mir helfen koennte), aber aber ich koennte mir vorstellen das bac das aufgeben unterstuetzt. gerade bei mir mit meiner recht hoher dosis. las mal im forum,das jemand mit nicotine pflaster oder kaugummi, die sucht spaeter recht gut bekaempfte. vielleicht waere das was fuer mich.

wenn ich nun schon etwas leide, warum nicht das volle program. man recycle sich selber zu einem brand neuem menschen [angel]
und da meine dosis noch hoch ist,vielleicht eine ueberlegung wert. weil ich nicht glaube noch mal hoeher zu gehen, als mommentan. falls es nicht noetig wird...

jemand sagte ich stehe noch auf entzug, daran koennte es auch liegen, das ich so schlechte naechte habe. aber sowas hatte ich nie damals...aber vielleicht wird es wirklich schwieriger als frueher.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon Mr.Baclo » 19. Feb 2010, 10:01

Guten morgen fets

ich darf doch ma
jemand sagte ich stehe noch auf entzug, daran koennte es auch liegen, das ich so schlechte naechte habe. aber sowas hatte ich nie damals...aber vielleicht wird es wirklich schwieriger als frueher.


Du bist ja auch nicht von Heute auf Morgen Alkoholiker geworden!
Geh mal auf eine entgiftungs statzion,da wird dir jeder sagen das er es früher auch allein geschaft hat zu entgiften.
Ab einem gewissen zeitpunkt geht das halt nicht mehr.

Ich wünsch dir einen erfölkreichen Tag
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon Mr.Baclo » 19. Feb 2010, 10:06

ich vermisse eine antwort auf wong seine frage! [cool]

Re: Baclofen Tagebuch von fets
von MrWong » 19 Feb 2010 00:12

aber man beschaeftig sich ja noch gerne mit ihnen

Was heißt denn das nun wieder?
Das müssen wir aber jetzt Analysieren.

Gruß von MrWong

MrWong
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 19. Feb 2010, 16:56

Mr.Baclo hat geschrieben:
aber man beschaeftig sich ja noch gerne mit ihnen

Was heißt denn das nun wieder?
Das müssen wir aber jetzt Analysieren.


ich dachte man duerfte hier auch einen gewissen witz zeigen. [clapping]
ich hab euch doch immer noch lieb [angel]


ihr telefoniert nur zu oft [ireful] [lol]
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 20. Feb 2010, 13:57

37,5mg um 6:30
37,5mg um 10:30
37,5mg um 14:30
25mg um 19uhr
137,5 total

0 bier

so nun bin ich runter gegangen, 37.5mg.
nun ich dachte mir, da die nebenwirkungen recht hoch waren und kein craving mehr hatte. warum versuche ich mal nicht einfach eine gute stufe zu senken. denn haette ich craving bekommen haette ich die 37,5mg ja nachwerfen koennen.
aber dem war nicht so, kein craving und ich sah noch nicht mal meine 5 dosen bier im kuehlschrank.

der tag war anstrengend, muedigkeit ging noch. aber hatte gegen 16uhr einen wichtigen kunden am telefon, der mir den boden unter den fuessen wegzieht. wegen einer recht schierigen sache. das kann ich auch nicht alles erklaeren und traegt wenig zur sache bei, alkohol und baclofen.
fazit ist, das mich nun sehr starke gedanken treiben, eine meiner firma auflaufen zu lassen, weil die bedingungen einfach nicht mehr passen. dies wuerde das ende bedeuten, nun habe ich das wochende zu ueberlegen, was ich eigendlich will und ob es nicht einfach besser waere, eine firma zu grabe zu tragen und einfach ganz neues machen!?
manchmal muss man sich eingestehen, das dinge nicht so weiter laufen koennen, auch wenn man es sich wuenscht.
nach dem gespraech, hatte ich kopfschmerzen und das gefuehl, mir abends gut einen zu "brennen". aber das verflog dann...und bastelte an anderen dingen um die gedanken zu zerstreuen.
legte mich um o uhr ins bett, aber sofort wieder die gedanken hochkamen und nicht schlafen konnte. somit wieder gebastelt bis 3 uhr morgens, so das ich das erste mal 6,5 stunden am stueck schlafen konnte, OHNE brathaenchen zu spielen, OhNE an der wand zu haengen, OHNE trunkenheits gefuehle!!!

das war mal ein guter schlaf.

keine naegel gefressen
aber ungesund viel geraucht
gruss
euer fets
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 21. Feb 2010, 06:02

37,5mg um 9:30
37,5mg um 13:30
37,5mg um 17:30
25mg um 21uhr
137,5 total

0 Bier

tja, so langsam glaub ich dran [clapping]
es ist total verrueckt siehe meiner statistik http://www.baclofen-forum.com/stats/fets/ von mehreren tagen mit 10 bier, auf null!
zuerst war ich ein wenig verunsichert, weil normal springt man nicht so runter und erwartete eigendlich einen ausrutscher. aber dem war nicht so, keinen durst, keinen drang nach bier...das grenzt wirklich schon fast an ein wunder.
selbst wenn die probleme noch so gross sind, hat man nicht den drang zur flasche. [dance] [dance]

das hat was! ich fuehle mich nun auch um einiges besser, viele neben wirkungen haben nachgelassen. ganz weg sind die schlafstoerungen oder das grosse rauschen im kopf noch nicht. schlief auch erst gestern gegen 3 uhr morgens ein. nach 4.45 stunden wieder wach. aber nun nicht sehr muede, man fuehlt sich eher ein wenig gedopt.

tja, was soll ich sagen, ich bin begeistert!
nun werde ich die dosis zurueck schrauben...
gewicht sollte ich nun noch einbringen, obs hoch geht oder runter.

habe gestern auch recht viel gearbeitet, bin schon etwas stolz auf mich. nun schaffe ich endlich wieder was weg, energie findet sich ja auch wieder [biggrin]

rauchte wie immer
sah heute morgen das mein problem nagel, etwas angekaut ist. bin mir keiner schuld bewusst [blus]
nehme an, da er noch etwas angerissen war, ich versuchte das zu "begradiegen"...oder so...na ich muss sehen.

ach noch eine sache die ich nie erwaehnte, als ich noch kein baclofen nahm, hatte ich auch immer morgens heftige rueckenschmerzen. die sind eigendlich auch weg, seit der ersten tablette. ich war immer sehr angespannt, aber nun nichts. selbst nach einen telefon gespraech wie am vergangenden freitag, zog sich normal alles bei mir zusammen im lendenbereich.

und sonst? manchmal denke ich das meine gesichtsmuskeln "nachlassen", und alles zieht nach unten [biggrin]
das ganze fett, zieht es richtung erdanziehungskraft...wird hier so empfunden [pardon] oder ist das noch ein dachschaden von mir...what ever comes first [whistle]
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon craving » 21. Feb 2010, 21:19

Ich hab von den meisten gehört, daß das mit dem rauchen nicht so wirklich funktioniert. Hoffen kann man auf jedenfall. Hast Dir mal Chantix angeschaut? Blockt die Nikotinrezeptoren - ein Freund von mir hat damit aufgehört. Ich bin selber seit 2006 Nichtraucher - über Bupropion - was auch leider meine Alkoholsucht produziert hat!!

Am Anfang konnte ich es überhaupt nicht glauben, daß ich einfach nicht mehr trinken wollte. Nach mittlerweile 37 trockenen Tagen an denen ich überhaupt kein Verlangen gespürt habe (außer als ich die Baclofen Dosis extrem schnell runtergefahren habe!) bin ich mir nun ziemlich sicher, daß Baclofen wirklich Leben rettet.

Ich denke, da Du jetzt den Schalter umgestellt hast ("kein Craving") - kannst Du langsam die Dosis runterfahren - obwohl Ameisen auf der hohen Dosis für 2 Wochen verblieben ist - ich selbst bin auch sehr lange auf der hohen Dosis um die 250mg pro Tag geblieben (bin an einem Tag sogar auf 300mg rauf) - ich wollte einfach sicher gehen, daß das Craving wirklich besiegt ist.

Die nächsten Wochen und Monate werden interessant werden - und Du wirst jeden Tag mehr Selbstbewusstsein bekommen und Dich sehr oft euphorisch fühlen - wenn Du begreifst, daß Du dem Tod entkommen bist. [good]

Ich war mir bereits nach einer sehr kurzen Alkoholkarriere darüber im klaren, daß ich immer mehr trinken würde, immer mehr die Kontrolle verlieren würde - und, daß ich daran zu Grunde gehen würde.

Ist es nicht schön dieses Gefühl nicht mehr zu haben? [biggrin]
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 22. Feb 2010, 05:52

31.25mg um 8 uhr
31.25mg um 13uhr
31.25mg um 16 uhr
31.25mg um 20 uhr
125mg total

0 Bier

es geht aufwaertz, fuehle mich schon um einiges besser, denke aber ich koennte bac noch senken, was ich heute auch staerker tun werde. immer noch etwas schaedelrauschen, aber keine muedigkeit mehr am tag.
gegen 22 uhr gestern abend wurde ich dann sehr muede, ging auch gleich ins bett. leider riss mich ein anruf morgens um drei aus dem schlaf, konnte aber wieder eine stunde spaeter einschlafen. fuehlte mich aber muede beim aufwachen.
habe keine traeume gehabt oder angstgefuehle wie vorher.

keine naegel gekaut
rauche wie immer

und nun dem schwierigen tag, einen haken geben [cool]


craving, mit dem rauchen ist wirklich so eine sache, denke auch nicht das baclofen da wirklich ansetzt. zyban und campix hatte ich mal mit erfolg versucht, obwohl campix besser ist und wenigger nebenwirkungen hatte.
warum ich wieder anfing zu rauchen, faellt mir gerade nicht ein. [unknown]

ich kanns auch noch nicht richtig glauben, das ich von 10 auf 0 viel. das verlangen ist einfach weg, wie weggeblasen, es ist verrueckt! die beste beschreibung ist wirklich wie ein schalter, off.
mein gefuehl sagt mir, man sollte solange die dosis beibehalten, wie man sich fuehlt. ameisen hielt die hohe dosis lange hoch. aber ich frage mich warum, weil man hat ja keinen durst mehr und wenn man gewisser massen langsam runter faehrt, koennte man im notfall noch mal was nachwerfen. na ich hoffe es wird so laufen, werde drueber berichten!
gestern warf MrBaclo ein, wenn man die hohe dosis zu lange hoch haelt, koennte der koerper sich ja auch daran gewoehnen, somit es vielleicht besser waere, wieder schneller runter zu kommen. und wenn baclofen wirklich eine droge ist...ich meine wir muessen darueber noch mehr raufinden...waere ich nicht ungluecklich ueber eine niedrige dosierung.

aber wir stehen wohl noch alle am anfang um mehr ueber baclofen und alkoholsucht zu lernen.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon craving » 22. Feb 2010, 09:39

Vielleicht probierst es nochmals mit Chantix?

Ja der Durst ist wie weggeblasen, am Anfang kann man sein Glück garnicht glauben. Man sieht andere trinken und interessiert sich selber überhaupt nicht dafür! Gibt es sowas? Ist das alles nur ein Traum? Ich dachte mich tritt ein Pferd! Ich hatte zuerst Angst, daß mir das jemand wieder wegnimmt ... also wie bei TSM - wo ich zuerst weniger getrunken habe und dann wieder auf dem Anfangspunkt war. Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, daß Baclofen langfristig funktioniert, und daß ich Alkohol nicht mehr anfassen muss!

ich hatte auch Sorgen wegen Toleranz - zumal ich am Anfang die Dosis sehr schnell erhöhen musste, um craving frei zu bleiben. Aber das war nur bis der Schalter auf "off" war. Seither konnte ich sogar auf 100mg pro Tag reduzieren (ohne craving), füllte mich dabei aber total abgeschlagen.
Ich hab von mehreren Personen gehört, daß Toleranz überhaupt kein Thema ist. der Körper reagiert, im Vergleich zu vielen anderen Medikamenten immer gleich auf Baclofen.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 23. Feb 2010, 05:58

25mg um 7uhr
25mg um 11uhr
25mg um 15 uhr
25 mg um 19 uhr
100mg total

0 Bier

absolut kein verlangen, sogar der gedanke ans bier selber schwindet.
tagsueber recht fein, aber auch keine euphorie, wie ich bei anderen lese.
merke immer noch eine gewisse wirkung von baclofen. die gehirnwindungen sind auf jeden fall etwas ruhiger als vorher, aber immer noch spuerbar. auch nicht mehr so verpeilt, wie bei hoher dosis.
auch keine muedigkeits anfaelle, wo mir die augen zu zuvielen und ich mal wegnicke.
abends laenger recht munter.
bin um 0uhr ins bett und um 6uhr aufgewacht!
keine glas klaren traeume, keine aengste, atme wieder tiefer.
nur einmal kurz wach geworden, etwas benommen gefuehlt, bin aber gleich wieder eingeschlafen, ohne eine zu rauchen.
das ist mal gut [good]

ich habe das gefuehl das bac viel laenger im koerper wirkt als wir uns das vorstellen, wir hoeren immer das es schnell verfaellt. aber mein gefuehl sagt mir dem ist nicht so.
denn wie kann es sein, auch die tage zuvor, wenn ich bac nehme gegen 19uhr, das ich nachts gegen 3 mich betrunken oder benommen fuehlte. waren meist immer 10 stunden bac frei dazwischen.
darum denke ich, sollte ich vorsichtig sein, beim runter gehen. koennte heute eigendlich noch ne stufe tiefer gehen, aber das mache ich nicht. erst mal heute so bleiben und dann sehen. man schleicht baclofen ja ein und wenn man es zu schnell ausschleichen wuerde, koennte dies dann doch zurueckschlagen.
denn ich fuehle mich auf jeden fall anders heute bei 100mg ausschleichen als beim einschleichen von baclofen bei fast gleicher mg anzahl.

gruss in den tag
fets
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