Baclofen Tagebuch von fets

Fuer eigene erfahrungs Berichte zu Baclofen und Alkohol

Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 14. Feb 2010, 07:55

37,5 um 5:30
37,5 um 9uhr
50mg um 13:30
50 mg um 17:30
175mg total

10 bier

keine naegel gekaut
5.5 stunden geschlafen
rauche wie immer

gewisse muedigkeit ist da, insbesonders morgens, kann aber nicht laenger schlafen.
wenn ich nun baclofen nehme, merke ich schon das sich im kopf was tut, kanns schlecht beschreiben, aber als ob sich die gehirnwindungen sich drehen [biggrin] ... ich kanns schlecht beschreiben, aber ich glaube zu merken, das etwa 45minuten nach einnahme von bac, sich was unter der schaedeldecke bewegt...ich kanns nicht erklaeren [nea]
war ein ganz guter tag, sehe dinge etwas mehr positiv, mein fuss scheint nun entlich abzuschwellen.
beim autofahren fuehle ich mich immer noch unsicher, weiss nicht obs von dem unfall kommt, oder ich angst habe vertraeumt in die gegend zu schauen, lasse also meist frau fahren.
hatte mehr antrieb als die tage zuvor.
und ich habe das gefuehl es tut sich was, ok, der alkohol konsum sieht immer noch nicht gut aus.
aber warten wir mal ab [biggrin]
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 15. Feb 2010, 01:00

37.5mg um 5 uhr
37.5mg um 9 uhr
50mg um 13 uhr
50mg um 17 uhr
175mg total

0 Bier

es tut sich was waren meine worte...
nun in der tat, aber das war kein schoener tag. es war ein tag wie auf drogen ohne freude zu haben. also schon in der richtung eines schlechten trips. ich war den ganzen tag sehr "benebelt", man merkt im kopf das dort irgendetwas sich abspielt, als ob die gehirnwindungen sich drehen. es ist kein schoenes gefuehl.
ich kann bei ameisen nicht lesen, das er mal so drauf war, fuer mich waere es nun der zeitpunkt, wieder runter zu gehen, wenn ich nicht wuesste, das man von baclofen nicht sterben kann. das manche menschen schon bis 300mg am tag nahmen.

ich schlafe so gut wie gar nicht, weiss nun auch warum. ich wache auf, weil ich das gefuehl habe keine luft zu bekommen, also ich nicht atme. das ist ein ganz kurzer momment, aber er reisst mich aus dem schlaf. sehe auch das ich ganz nahe an der wand schlafe, da ich auch die gefuehle bekomme, das ich sonst aus dem bett falle. denke jeder kennt die gefuehle, wenn man im traum irgendwo runterfaellt, man liegt auf einem rand und stuerzt auf einmal ab.
was natuerlich nicht der tatsache entspricht, aber auch das reisst einen aus dem schlaf.
also doch sehr verpeilt, angstgefuehle sind das.

wenn ich wach bin "geht" es eigendlich, mit der beneblung koennte ich kurze zeit leben. aber ich denke ich bekomme nun heftigst schlafentzug. morgen werde ich bestimmt in den seilen haengen.

nun aber die fragen die sich mir stelle.
wieso, bekam ich die gefuehle heute? ich nahm den tag zuvor schon 175mg. baclofen soll einen halbwertszeit von stunden haben. davon merke ich nun nichts, meine letzten 50mg liegen 10 stunden zurueck und ich fuele mich wie abends.

warum diese angst gefuehle? am anfang von baclofen, hatte ich keine aengste, aber nun fuehle ich mich sehr verunsichert und das schrieb ich auch mal zwischenzeitlich. schob es aber auf den unfall, oder liegt das am unfall!?

die gedanken an bier waren sehr gedrueckt, ich dachte daran, aber hatte keinen antrieb eine dose zu nehmen, vielleicht auch wegen dem gedanken, das koennte mich nur mehr runterziehen.
nun werde ich wohl heute die dosis beibehalten, hoffe das baclofen mir den schaedel nicht so verdreht und es besser wird. man sagt ja der koerper muss sich erst mal an baclofen gewoehnen. und sehen falls es besser wird, ob ich dann wieder zur bierdose greife.

es koennte auch sein, das ich zu schnell mit der dosis hochgegangen bin. das tat ich wegen zwei gruenden:

erstens weil ich keinen erfolg sah wie bei kleiner dosis von baclofen und ich dachte ich toppe das mal schneller, um zu sehen ob dies hilft, da ich es ja recht gut vertrug.
und zweitens, ich bekomme kein baclofen in meinem land wo ich wohne, ich habe einen grossen stock hier, aber wenn man 175mg am tag nimmt, sieht man auch das er schnell kleiner wird. darum wollte ich schnell hoch gehen um die switch zu finden und ich vielleicht frueher wieder runter gehen kann.
aber wie gesagt, es ist ein tag ohne alk...das heisst noch gar nichts.

hm...also ein sehr gemischter tag, froh das ich kein alk wollte und nahm, aber die nebenwirkungen auch recht hoch sind.

biss keinen nagel
rauchte etwas weniger*denk*

ps. was bedeutet "verpeilt" zu sein, wenn man seine brille sucht und dabei sitzt sie einem auf der nase. [biggrin]
zum glueck suche ich keine stunden, nur ein paar sekunden.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon Mr.Baclo » 15. Feb 2010, 13:43

Hallo fets!

[good] Dann erst ma meinen Glückwunsch zu deinem 1ten Tag ohne alk [good]

Ich hoffe die Nebenwirkungen sind halbwegs zu ertragen und du halst es durch.
Du mußt ja auch bedenken das dein körper min.6bis8 tage entgiften muß und das ist auch nicht zu unterschetzen.Aber ich denk mit Bac läst sich das ertragen.

Weiter so [clapping] und wenn ich morgen nochmal 0 Bier lese (ich glaub dann puler ich ein vor freude [yahoo] [good_luck]

bis dann
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 16. Feb 2010, 17:14

37.5mg um 7 uhr
37.5mg um 11 uhr
50mg um 15 uhr
50mg um 18:30 uhr
175mg total

0 Bier

besser,
bin zwar zuhause geblieben, weil mir ohne ende schlaf fehlte und ich immer noch neben der kappe rannte.
aber besser es war, tagsueber. nur nachmittags bekam ich wieder dieses gefuehl als ob die schaedeldecke abhebt.
wollte fast das bac reduzieren, weil ich dachte dies koennte nur schlimmer werden. ging dann aber, so das ich um 18:30 doch noch ganze 50mg nahm.
richtige muedigkeit, nur mal nachmittags, ok ich trinke auch viel cafe nun.

die nacht...bin gegen 22uhr ins bett, weil sehr muede. gegen 3 uhr morgens wach geworden...und zwar so...ich weiss nicht ob ihr das kennt. aber wenn man zuviel getrunken hatte... SEHR viel und dann noch alles schoen durcheinander. dann wacht man nachts ganz uebel auf...man dreht sich in allen richtungen...man fuehlt sich schlecht und stoenhnt [biggrin] , kein witz. so wachte ich auf, ging dann mal ein wasser trinken und eine rauchen und online. ging mir nach 15min auch wieder besser. weil ich trank ja nichts, abends [twiddle]

naja, schoen war das wieder nicht, aber im gesamten erging es mir besser als am tag zuvor.

keine rechte gefuehle fuer alk, der gedanke war dagewesen, sicher, weil man ja mommentan an nichts anderes denkt als bac und alk. habe auch noch 5 dosen im kuehlschrank, die noch ueber sind vom samstag.

wie gesagt tag war etwas besser, aber die nacht unangenehm.
was mir besonders auffaellt, ist das ich sehr kurzatmig bin, ich atme nicht tief ein, das mir das ab und an auffaellt und ich tief luft hole.

war noch was? mehr faellt mir gerade nicht ein...

keine naegel kaue, aber aufpassen muss da sie leicht abbrechen, weil sie total empfindlich sind...was kann man erwarten nach 28 jahren naegel beissen?
rauche wie immer.

ach ja, mein kopf ist viel empfindlicher, wenn ich ueber das haar streiche, glaube ich sie einzeln zu hoeren [biggrin] auch beim duschen, hoere ich das wasser auf dem kopf prasseln, entweder nie wargenommen oder ueberempfindlich.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 16. Feb 2010, 17:17

ach ja bac!
danke dir, aber es ist noch hoch bezahlt das sauber sein, abwarten, obs bac sich besser anpasst und ich dann wieder gefuehle bekomme. [blus]

entzug spere ich auch nicht, obwohl von 10 auf 0 hatte ich noch nie geschafft, ausklinegn lassen, das ginge mal.
habe aber keinen flatterman, den hatte ich auch so sehr sehr selten.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon Mr.Baclo » 16. Feb 2010, 23:57

Hallo fets

Klingt doch nach Fortschritt so im algemeinen

Zitat
ach ja, mein kopf ist viel empfindlicher, wenn ich ueber das haar streiche, glaube ich sie einzeln zu hoeren auch beim duschen, hoere ich das wasser auf dem kopf prasseln, entweder nie wargenommen oder ueberempfindlich.

Das klingt nach den tüpischen endzugserscheinungen!kenne ich von mir auch und andere werden dir das auch bestätigen.
Am Bac liegt es nicht,höchstens das es nicht noch schlimmer ist mit dem Endzug
Noch ein paar tage dann wird es dir wesentlich besser gehen.
Halt durch [good] du machst das.

LG
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 17. Feb 2010, 07:23

37.5mg um 5 uhr
37.5mg um 9 uhr
50mg um 13:30 uhr
50mg um 17:30 uhr
175mg total

0 Bier

nahm meine ersten 37,5mg schon um 5 uhr morgens, danach schlief ich noch mal ein.
(versuche nun moeglichst frueh bac zu nehmen, um halt abends fitter zu sein, ich fuehle, das ich abends, den haenger bekomme und somit nachts vielleicht die schlechte zeit.)
1,5 stunden spaeter kam ich kaum aus dem bett. familie fragte ob ich zuhaue bleibe. erster geanke war ja, aber dann doch einsah, das ich sehr viel zu tun habe. der tag ging ganz gut, dachte ich wuerde oefters muede sein, aber es war wirklich im rahmen.
aber abends um 17 uhr dachte ich schon ich wuerde eine dose aufmachen, sobald ich zuhause ankam, warf ich die letzten 50mg ein und das verlangen ging weg.

ja das ist schon positiv, das kann ich nun nicht anders sagen, obwohl die nebenwirkungen noch hoch sind.
um 22:30 uhr ins bett um 0:30uhr wieder wach.
und nun weiss ich endlich wie man sich genau fuehlt. man ist wie betrunken, ich stoehnte wieder etwas, wachte auf und da merkte ich es richtig. ich bin wie betrunken im kopf, kann mann auch nicht sofort umstellen. ich brauche dann wieder 15min um klare gedanken zu fassen.
also es ist wie beim suff...that's it, nicht mehr nicht weniger.

fragt sich nur warum dem so ist.

schlief 2 stunden spaeter wieder ein, ab und an leicht aufwachte, aber nicht so schlecht schlief wie vorher, bis 6:30uhr.
atemnot auch weniger war.

keine fingernaegel biss
rauche wie immer

moechte aber noch sagen, was immer passiert, auch ein rueckfall, wuerde es mir nicht die beine wegziehen.
ich sage das nur, weil ich selbst erstaunt bin wie ich von 10 auf 0 ging.
die frage ist, wenn baclofen oder besser wenn der koerper sich an die menge gewoehnt, was passiert dann [twiddle]
der erfahrungs bericht sollte immer der wahrheit entsprechen...das video ueber alk und cocaine sucht, zeigt ja das baclofen sehr stark einfluss darauf nimmt, da ist keine willenskraft, das ist nur baclofen.
und siehe meiner fingernaegel, seit anfang an, hoerte ich fast auf damit, ohne auch nur daran zu denken!!! die finger gingen immer automatisch zum mund, da half kein auf die finger sitzen, finger lackieren mit geschmacksstoffen...nichts...und nun einfach von heute auf morgen, macht man es einfach nicht mehr [shok]


hi bac, nun das kannte ich nicht so, wie ich vor 10 jahren, sauber wurde. aber gut zu wissen [biggrin]
danke!
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon MrWong » 17. Feb 2010, 09:54

Hallo und Guten Tag fets,
na das ist doch Klasse...ich freue mich für dich.
Die Nebenwirkungen die du hast sind Normal und verschwinden nach ca.3-4 Tagen.
Du musst auch bedenken dass du noch in der Entzgsphase bist.
Nach 6-7 Tagen solltest du den Entzug geschafft haben...dann ist dein Körper Entgiftet.
Mach weiter so...freue mich weiter Positives von dir zu Lesen.... [hi_bye] [hi_bye] [hi_bye] [dance] [smile]
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 18. Feb 2010, 06:20

37.5mg um 6:30 uhr
37.5mg um 10:30 uhr
50mg um 14:30 uhr
50mg um 18:30 uhr
175mg total

0 Bier

der tag war recht gut, immer noch leichte gehirnwindungs verdreher habe [biggrin]
abends ich auch in den kuehlschrank schaute da essen machte und da standen sie nun die 5 dosen bier...
und nichts, eher ein uebles gefuehl. unvorstellbar vorher, vorher gierte man nach ihnen und mochte sie schnell aufreissen!

bin gestern spaet ins bett, gegen 22uhr schon sehr muede...aber wollte es ein wenig rausziehen, dachte dann gehts vielleicht mal die nacht durch.
und ich baue was fuers forum, wo ich echt noch schwierigkeiten habe es zu verstehen. kein wunder, ich brauche nun 5 mausklicks mehr als vorher um das selbe zu erreichen [biggrin] und dann gibt es leute die haben fragen, wo mir die kinnlade runterfaellt. [cool] aber man beschaeftig sich ja noch gerne mit ihnen [mocking]

dann die nacht, um 24uhr ins bett, sehr sehr muede, schlief auch sofort ein um um 1:30 wieder auf der matte zu stehen. [sad]
wieder total "betrunken", wieder dieses gefuehl, sich schlecht zu fuehlen wie frueher wenn man viel viel zu weit ueber die strenge geschlagen hat...wo man das bein oder fuss aus der decke streckte, damit es einem besser geht. *trinkerweisheit* [mocking]
nach 15min und nach einer zigarette wieder besser, aber an schlaf nicht zu denken.
1.5 stunden spaeter dann wieder die augen zufallen. schlief dann sehr leicht, also kein tiefschlaf, bis 4 uhr morgens, wieder eine stunde wach, nahm 25mg bac, weil ich lieber morgens frueh anfrange und ich um so frueher die letzte dosis nehme. schlief auch wieder ein, bis 7:30, wo ich dann total platt war... wie ein brett im bett, haette locker im bett liegen bleiben koennen. [pardon]
nun auf der arbeit und es geht wieder, cafe trinke.

das wars mal wieder.
hoffe die naechte kommen mal bald wieder auf die reihe, weil die sind nicht schoen und wenig schlaf traegt nicht zum wohlgefuehl bei.


wong, ihr mit eurer willenskraft und menschen ein schlechtes gewissen machen zu wollen [blum]
das ist alte therapie rhetorik die laengst ueberholt ist! [crazy_pilot]
also schlief ich versetzt 5 stunden?
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon MrWong » 19. Feb 2010, 00:12

aber man beschaeftig sich ja noch gerne mit ihnen

Was heißt denn das nun wieder?
Das müssen wir aber jetzt Analysieren.

Gruß von MrWong
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