Baclofen Tagebuch von fets

Fuer eigene erfahrungs Berichte zu Baclofen und Alkohol

Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon P4T3R » 7. Jan 2012, 13:36

Wie sieht es bei dir momentan aus, mit dem Trinken und Baclofen. Du bist ja hier der am längsten Baclofen einnimmt.
Gerade dann wenn du denkst das du alles geschafft hast, musst du noch mehr tun.
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 11. Jan 2012, 09:16

ach ich habe auch einen rueckfall, aber selber schuld, da ich baclofen zu sehr gedrosselt hatte.
hatte es teilweise ganz abgesetzt und nun wieder bei 10mg bin =)
trinke noch nicht so viel wie vorher, aber tendenz geht ganz klar dahin.
aber naechste woche ausfuehrlicher, habe noch ein wenig urlaub und fange dann wieder richtig an.
gruesse
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 19. Jan 2012, 04:58

Wieder nur kurz, sorry, habe gerade wieder anderen aerger. [nea]
bin aber wieder seit dem 15ten sauber, baclofen auf 40mg gerade.
der ausfuehrliche bericht wieder aber noch kommen [good]
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 19. Jan 2012, 19:37

also laut meiner statistic, muss ich wohl wieder so langsam am 14.10 angefangen haben.*schaetz*


wir hatten freudiger weise eine menge arbeit und wenn ich dann um 22 uhr abends zuhause war, viel ich in den Rhythmus, noch flott 2-4 bier im schnelldurchgang zu trinken, aber nicht taeglich. die menge hielte ich auch eine weile bei, bis im dezember, wo es richtung weihnachten ging,
ich doch wieder locker ein six pack abends trank. dann zu feierlichen zeit, gings wieder total in die hose, von 6-12 bier. und zum schluss, oder besser zum abschuss kam es letzten samstag. viel morgens um 5 uhr ins bett, keine ahnung ob ein fass bei drauf ging, muss aber ne menge gewesen sein, so wie ich mich fuehlte.

ok, es war auch mein letzter urlaubstag, entschuldigung such :wink:

was habe ich gelernt?
ne menge *find*

wie bekannt, hoere ich mit baclofen auch auf, meine naegel zu kauen ab einer bestimmten menge *weiss nun gerade nicht bei wieviel mg das liegt* und bei 180mg hoere ich mit dem trinken auf *ohne willen*, egal ob ich trinke bei der steigerung von baclofen zu 180mg oder nicht. bei 180mg war bei mir immer schluss *bis jetzt*-

wenn ich dann baclofen senkte zu 50-40-30mg tagesdosis, kaute ich keine naegel und trank auch nicht, lies baclofen auch eine weile ganz weg. nur bei laengerem alkohol konsum, wuerde sagen fast taeglich 2-4 bier. falle ich irgendwann wieder zurueck, zum heftig trinken.

das bemerkenswerte ist, ich habe nun ein wahrnsignal fuer mich gefunden. und zwar, kaue ich auch auf einmal wieder die naegel, erst leicht, das haelt 4 tage und dann haue ich wieder alle naegel weg.
wie verbissen, komm ich davon nicht weg, die finger aus dem mund zu lassen.
und der alkohol level, geht dann auch rapide hoch, so das ich wieder vor den anfaengen meiner baclofen "therapie" stehe.
das ist nun mein zweiter rueckfall, beim ersten war es genause, erst wieder naegel anknabbern und dann...

fuer mich ist das eine wichtige erkenntnis. denn waere es mir moeglich, bei diesem warnsignal, die dosis zu erhoehen und das naegelkauen zu stoppen, somit auch den rueckfall (hohe dosis an alk und nicht sozial trinken) zuvorzukommen, waere ja was.


die frage ist fuer mich nun natuerlich, wie komme ich da wieder hin, denn nun mit 30-40mg, habe ich immer noch saufdruck und kaue naegel. also muss ich nun wieder hoch gehen bis 180? ich weiss es nicht, aber wir werden es erleben :wink:
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon argentina » 20. Jan 2012, 02:22

Hallo Fets,

Glaubst du das du wieder auf 180 steigern musst?? 30 - 40mg wie jetzt sind ja nun echt nicht viel, 180 aber ja. Vielleicht ein Mittelweg?

Finde deine Berichte wie immer sehr spannend!

Lg Argentina
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 20. Jan 2012, 05:41

da ich mal davon sprach, das ich leider nie ein bild von dem drama machte, hole ich dies nun nach, da wie gesagt, alles wieder weggeputzt ist. (ok putzen sieht anders aus)
Bild

und nun werde ich mich wieder hochschrauben und sehen wann "diese" sucht aufhoert und wann der saufdruck wieder verschwindet.

bemerkenswert fand ich auch, das wenn ich wieder total abhaenig bin und keinen abschluss finde.
ich genau 15min brauche um eine dose zu leeren. also ich fange dann immer um 18uhr an, bis es bing macht.
einen bestimmten level musste es sein, aber bis jetzt ohne einen filmriss zu haben. das waere wohl eingetreten, wenn ich nun einfach so weiter machen wuerde.

also mal sehen, mir kraut es ein wenig, vor den glasklaren traeumen und die bleieernde muedigkeit, die mich steigender baclofen ration ueberkommt.

Hallo Argentina, du das muss man sehen, werde sicher nicht hoeher gehen als noetig.
gruesse

bin weg zum cafe kaufen [crazy_pilot]

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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 23. Jan 2012, 13:21

ich habe mal die startseite von meinen Erfahrungsbericht erneuert.
fets Baclofen-Alkohol Erfahrung
denke eine gewisse zusammenfassung ist hilfreich, denn wer moechte sich schon durch 26 seiten kaempfen, dazu habe ich selbst gerade keine lust mehr.
Diese startseite, werde ich updatet mit meinerseits neuen erkenntnissen.
aber halt hier so weiter posten, fuer die "kleinigkeiten" im leben, mit Baclofen.
Meine statistik ist auch wieder ab zu date, die tage wo ich getrunken habe, habe ich wieder "aus-eingeblendet".
es sollte so verstandlich sein.
gruesse
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 24. Jan 2012, 07:04

Hatte letzten Freitag (21.1.12) wieder den klassischen absturz.
geplant war, mit meiner frau, da wir eine woche uns gegenseitig "aergerten".
ein six pack fuer mich und fuer sie eine flasche wein, sie wuerde nicht alles trinken und somit koennte ich ja, den rest nehmen und haette damit nicht zu sehr getrunken. (da ich eh nun hoch gehe mit baclofen und somit aufhoere, dachte ich mir ich koennte mir das erlauben)
wie auch immer, nachdem mein six pack aufgetrunken war, kam noch eine nachbarin hinzu.
somit verlaengerte sich der abend ungewollt, also gegen die planung =)
da ich mich schon langweilte, besorgte ich mir noch zwei bier. aber die maedels babbelten und babbelten und dann brachte die nachbarin noch eine flasche rose.
tja, das wars dann, ich kann einfach nicht dasitzen und sozial trinken, ich schuette das zeugs runter wie mineral wasser.
nach der flasche rose, war ich erledigt und hatte einen riesen streit mit meiner frau.
das soweit ging, das ich das haus verlies.

am naechsten tag, rappelten wir uns , gott sei dank, wieder zusammen und wollen nun auch eine gemscheinschafts therapie machen.
ich darf nun nichts mehr trinken, was ja mal nicht schlecht ist =)

aber was ich so klassisch finde ist, wenn man schon eigendlich genug hat, dann einfach weiter zu trinken, ohne halt ohne einsicht. der bing trinker halt.

allen einen guten tag.

fets
ps. baclofen bei 60mg
fingernaegel weiter am kauen
habe abends arg den affen, wegen alkohol entzug.
und wegen dem gewicht, wie ich bis fast ende des letzten jahres aufhoerte zu trinken, wog ich 72kg, in 2 monaten legte ich wieder 5kg zu, also wiege nun wieder 77kg und das ist nur vom alkohol. *wow*
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon WarzoEcht » 24. Jan 2012, 07:21

Hallo fets!

Ich finde das ausgesprochen angenehm, dass ein Site Admin offen und ehrlich schreibt, wie das Leben wirklich aussieht.

Ich freue mich für Dich, dass Du das mit Deiner Partnerin wieder auf die Reihe gekriegt hast. Das ist wichtig. Das zählt. Ansonsten: Das kennen wir doch alle. Du fängst mit einer harmlosen Menge an, setzt Dir auch ein zeitliches Limit, dann kommen andere Leute hinzu, eines ergibt das andere, "und auf einmal schmeckt's" - Kontrollverlust. Den hat dieser blöde Alkohol nun mal so an sich. Tausendmal erlebt! (Ich glaube, es waren wirklich 1.000).

Das einzige, was ich nicht verstehe: Du gibst als Deine Baclofen-Dosis 60mg an. Das müsste doch eigentlich mehr als reichen, um eine spürbare Wirkung (Desinteresse an Alkohol) zu erreichen.

LG warzo
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Re: Baclofen Tagebuch von fets

Beitragvon fetsecht » 24. Jan 2012, 07:44

Danke warzo,
wie so oft schon gesagt, ich bin nicht besser als irgend jemand hier, nur weil ich ein forum aufsetzen kann, bedeutet nicht das ich mehr weiss ueber Baclofen als irgend jemand anders.
Wir testen uns doch alle irgendwie durch, selbst doctoren wissen nicht mehr, da die studie von Charitas zb, nur bis ,was warn's, 60mg gehen. das haut nicht hin.
somehr wir von uns selbst erzaehlen in unseren erfahrungs berichten, um so mehr lernen wir, und vielleicht bekommen wir das puzzel so zusammen. das wir zb. eine dosis finden, die uns fuer laengere zeit stabil haelt.
aber das ist ein testen, so sehe ich das und um so mehr leute ihre beitraege mit erfahrungen hinzufuegen, um so einfacher duerfte es werden.

nein, mit 60mg spuere ich keinen unterschied und meinen affen bekomme ich meist nur runter mit einem joint.
besser ist immer, sich langsam runter zu pegeln, wenn ich vom "vollrausch" zu 0 springe, leide ich arg. wenn ich aber vom vollrausch, langsam runter dosiere, ist ganz klar besser. aber das kennen wohl die meisten hier.
meine ersten beide versuche endeten immer mit 180mg, da kam der schalter von heute auf morgen, ich denke das wird diesmal nicht anders werden. bin aber am ueberlegen, schneller hoeher zu gehen, solange ich es vertrage.
weil hohe dosis baclofen, macht mir keine freude *gesteh*

gruss in den tag
fets
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